TATTOO LEXIKON

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Arschgeweih ist der Rufname des Steißbeintattoos, oft wird auch der englische Tramp Stamp(N*ttenstempel) dafür bemüht. Wer genau den Begriff Arschgeweihgeprägt hat, weiß niemand. Die Chancen stehen aber ganz gut, dasseinem genervten Tätowierer nach dem 100. Steißbeintribal einmal soetwas in der Art entfahren ist und das Arschgeweih von da an in allerMunde war. Ist aber nur eine unbelegte Vermutung. Klar ist, dasSteißbeintattoo war in den Neunzigerjahren dasIn-Tattoo überhaupt. DieNeunziger waren die Zeit des Trash, der Plateauschuhe, Raver undGirlie-“Kultur“. Und kaum ein weiblicher, hin und wieder auchmännlicher, Steiß blieb vom Kulttattoo des Jahrzehnts verschont.Auf die Standardstelle Steiß musste dann natürlich auch dasStandardmotiv: In der Regel ein Tribal. Nichtssagend, aber dekorativ.Solange, bis es inflationär wurde. So inflationär, dass dasArschgeweih mittlerweile wohl auch das meistgelasertsteTattoo Deutschlands sein dürfte. Abgelöst wurde das Steißtribal über die Jahre vonanderen Tattootrends wie Sternen, chinesischen Schriftzeichen undUnendlichkeitsschleifen. Sende uns dein Arschgeweih-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

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Der Asiastil wird oft auch Japanstil oder Orientalgenannt. Das liegt wahrscheinlich in der Jahrhunderte altenjapanischen Tattookultur begründet, wenngleich Tattoos auch imganzen asiatischen Raum verbreitet waren und sind. Tattoos imAsiastil werden nicht nur im klassisch japanischen Design umgesetzt,sondern sind in der Regel auch traditionell japanische oderasiatische Motive, wie etwa Drachen, Kois, Tiger, Hannya-Masken oderdie Naturelemente Feuer, Wasser, Luft.Asiastil wird oft sehr farbenfroh und kontrastreichgestochen, kann aber auch minimalistisch in black-and-grey tätowiertwerden. Oder mit nur wenigen Farbhiglights. Asiatattoos kommen ambesten zur Geltung, wenn sie große Flächen bedecken. Bodysuitssieht man daher sehr häufig in diesem Stil gearbeitet. Anders als„chinesische Schriftzeichen“, sind Asiatattoos aufgrund ihreskulturellen Backgrounds oft mit spiritueller Bedeutung aufgeladen. Traditionelle Japanmotive stehen oft für (innere)Stärke, aber auch Charaktereigenschaften wie Loyalität, Mut undErgebenheit. Kein Wunder also, waren sie bei Anhängern der Yakuzavon jeher beliebt. Bevor Tattoos in Japan zum Erkennungszeichen vonVerbrechern wurden, waren sie aber tatsächlich tapferen Kriegernvorbehalten. Lange vor modernen Interpretationen des Asiastils, wieMangatattoos, nämlich schon ab 300 vor Christus, waren Japantattoosspirituelle Symbole.Sende uns dein Asiatisches-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

13/09/2016

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