TATTOO LEXIKON

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Backpiece, also Rückenstück, beschreibt eine Tätowierung, die den komplettenRücken bedeckt. Weil der Rücken so eine große, einigermaßen ebeneFläche bildet, eignet er sich perfekt für großflächigeTätowierungen. In einem Backpiece kann detailliert gearbeitet werdenund die Gestaltungsmöglichkeit eines Tattoos lässt dem Tätowierersehr viel Freiheit. Aufgrund der großenFläche, die bei einem Backpiece tätowiert wird, werden dieRückentattoos meistens in mehreren kleineren Arbeitsschritten,sogenannten Tattoosessions, umgesetzt. Je nach Motiv und Stil kanndas bedeuten, dass zunächst nur die Outlines gestochen werden. Oder,dass zuerst verschiedene Bildausschnitte, die gegebenenfalls auch alseinzelne Tattoos stehen können, entstehen.Ein Backpiece ist in derRegel ein abgeschlossenes Motiv, das von den Schultern bis zu denHüften reicht. In manchen Fällen, häufig bei Asia-Backpieces zusehen, umfasst das Tattoo auch das Gesäß. Backpieces können trotzihrer ausladenden Größe sehr gut unter der Kleidung kaschiertwerden, sollte es denn, zum Beispiel aus beruflichen Gründen, nötigsein. Auch deshalb sind sie sehr beliebt.### TATTOO INFOS ### Künstler: Bob CooperStudio: Art Faktors Tattoostudio EssenFacebook: https://www.facebook.com/artfaktors/## PORTRAIT TATTOO GALERIE ##Backpiece-Tattoos (Tattoo Galerie)

13/09/2016

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H.R. Gigers Biomechanische Tattoos"Biomechanik" ist eine bestimmte künstlerische Stilrichtung in der Szene des Tattoos. Sie ist von einem Surrealisten aus der Schweiz mit dem Namen Hansruedi Giger kreiert worden. Hansruedi Giger freut sich über seine immer noch zunehmende Popularität. In seinen Tattoos werden mechanische Teile mit organischen und biologischen Elementen kombiniert. Das heißt, dass technische und körperliche Details miteinander vermischt werden, was sehr stark an einen Cyborg-Stil erinnert. Optisch plastische Fantasiegebilde mit gelegentlichen erotischen Komponenten, die sehr ansprechend wirken können, haben die Ausdruckskraft eine große Masse der Tattoo-Liebhaber zu begeistern.Viele Experten ordnen die Skulpturen und Bilder von Hansruedi Giger dem "Surrealismus" und dem "Phantastischen Realismus" zu. Einige meinen, Einflüsse von der "Wiener Schule" wiederzuerkennen. Es ist zweifellos, das die bildlichen Kunstwerke eine Art ästhetische Ausstrahlung ihr Eigen nennen können. Allerdings gibt es auch einige Leute, die die Kreationen von Hansruedi Giger als abstoßend und morbide empfinden. Dies ist vor allem den bizarren Inhalten der Motive zu verdanken. Trotz allem begeisterte Hansruedi Giger die Jugendkultur schon in den 90er Jahren und sein Schaffen hat bis heute viele Menschen, die Tattoos lieben, inspiriert und angeregt und seine Werke finden weiterhin in einem fort Beliebtheit.Seine ErrungenschaftenDer Künstler Hansruedi Giger ist in Chur in der Schweiz geboren. Ursprünglich studierte er Industriedesign und Architektur in Zürich, das er in den 60er Jahren begann. Hansruedi widmete sich in den 90ern einzig und allein in der Erschaffung von Skulpturen. Im Jahre 1980 wurde Hansruedi Giger mit einem Oscar in der Klasse "Best Achievement for Visual Effects" geehrt, den er aufgrund seiner gestalterischen Arbeit für den Film "Alien" von Ridley Scotts bekam und durch den er weltberühmt wurde. In den Jahren danach gab es eine Vielzahl von zahlreichen Filmprojekten, in denen er mitwirkte. Bei "Poltergeist II", "Species" und "Alien III" war Hansruedi Giger aktiv und kreativ. Ebenfalls gab er mehrere Bücher heraus sowie eine Hörbuchreihe mit den Namen "H.R. Giger`s Vampirric". Als Bonus veröffentlichte Hansruedi Giger im Jahre 1998 "The Mystery of San Gottardo", der sein erster bebilderter Roman sein sollte. Einer seiner bekanntesten Arbeiten war das Entwerfen von zahlreichen Plattencovern, was von vielen namhaften Bands genutzt wurde.Unter vielen anderen waren "Dr. Death", "The Shiver", "Carcass", "Emerson, Lake and Palmer", "Magma", "Danzig", "Sacrosanct", "Island", "Atrocity", "Debbie Harry", "Steve Stevens", "Celtic Frost", "Hide", "Dead Kennedys" und "Pankow" unter den bekannten Bands. Zu den bekanntesten Covern zählt das Cover fuer das Album "Brain Salad Surgery" von Emerson, Lake für Palmers und das Album "Koo Koo" von Debbie Harry. Sie haben sich den Namen gemacht zu den erfolgreichsten Plattencover-Gestaltungen der Musikgeschichte zu gehören.Sende uns dein Biomechanik-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

25/07/2016

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Black-and-Grey-Tattoos sind ein ewiger Klassiker. In der Motiv- und Stilwahl ist man relativfrei, wenn man sich für ein Tattoo in Schwarz und Grau entscheidet.Die Basis bei Tattoos in dieser Farbkombination ist schwarze Tinte,die durch unterschiedliche Mischverhältnisse in verschiedeneGrautöne herabgestuft wird. Die grauen Schatten und Fadings sorgenbei Black-and-Grey-Tattoos für die nötige Tiefe. Mit dem richtigenAuge für Schwarzabstufungen kann ein Tätowierer beiBlack-and-Grey-Arbeiten nahtlos von Schwarz in den Hautton seinesKunden hinein schattieren. Das Grau erlaubt weiche Übergänge undkann auch einen dreidimensionalen Effekt erzeugen. Black-and-Greygehört in vielen Tätowierstilen zum Grundhandwerk.Motivein Schwarz-Grau finden sich häufig im Japan-Stil und imRealistic-Bereich.Aber auch bei Neotraditionals und Trash-Polka-Tattoos kommt dieKombination aus Schwarz und Grau oft zum Einsatz. Hier dann gerne inKombination mit wenigen, dafür aber auffälligen Farbkontrasten, wieknalligen Rottönen, wovon der Trash-Polka-Stilzum Beispiel lebt.Black-and-Grey ist somit weniger ein eigenständigerTätowierstil, als vielmehr eine gezielte Farbwahl.Sende uns dein Black & Grey -Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

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Bloodlines, deutsch „Blutlinien“, sind sozusagen „first Outlines“. Siekommen häufig bei großen (zusammenhängender Sleeve oder Backpiece)und detailreichen Motiven, wie etwa Realistic-Portraits, zum Einsatz.An Bloodlines kann der Tätowierer sich auch dann orientieren, wenndie Farben des Stencils verblasst, abgewischt oder verschmiert sind. Es gibt zweiMöglichkeiten Bloodlines zu ziehen. Entweder sie werden nur mitWasser in die Haut gestochen. Oder, wenn es ein Projekt ist, wofüres mehrerer Sitzungen bedarf, mit Schwarz. Die schwarze Tinte wirddann aber mit Wasser sehr hoch verdünnt. Sobald das Tattoo fertiggestochen ist, sind beiderlei Bloodlines übertätowiert und nichtmehr zu sehen.Während farbloseBloodlines wieder von alleine verschwinden, müssen mit Schwarzanschattierte Bloodlines im Zuge des Tätowierens gecovert werden, umnicht mehr sichtbar zu sein. Der Name dieser Behelfs-Outlines leitetsich aus der Wassermethode ab. Denn durch das Ziehen der Linien nurmit Wasser, tritt Blut aus. Ist die Wunde verheilt, sieht man dieBloodlines dann auch nicht mehr.Sende uns dein Bloodlines Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

23/12/2016

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Ein sogenannter Blowout ist ein ungewollter Farbverlauf, der unschöne Schatten amTattoo verursacht. Anders als bewusste Schattierungen, ist einBlowout nicht an Form und Perspektive des Motivs orientiert. Fürdas Auftreten von Blowouts gibt es verschiedene Ursachen, wie etwadie Beschaffung des Gewebes. Hauptverantwortlich für die unschönenSchatten ist aber dennoch der Tätowierer. So treten Blowouts vorallem dann auf, wenn der Inker sein Handwerk nicht versteht (s. auch„Scratcher“). Denn sie sind hauptsächlich Resultat zu tiefgestochener Tattoos.Beim Tätowierendarf die Nadel nur maximal bis in die Dermis eintreten. Erreicht siediese nicht, verblasst das Tattoo innerhalb weniger Wochen merklich.Denn die Hautschicht oberhalb der Dermis erneuert sich regelmäßig.Tritt die Nadel hingegen zu tief ins Gewebe ein, verursacht sie nebenunschöner, gewölbter Narben unter Umständen auch Blowouts. Denn inden tieferen Hautschichten kann die Farbe ungehindert verlaufen. Wiegroß ein Blowout wird ist daher nicht vorhersehbar. Oft werden sieohnehin erst innerhalb von 24-48 Stunden nach dem Stechen sichtbar. Ein guterTätowierer verursacht auch bei schwachem Bindegewebe keine Blowouts.Die Farbschatten können nicht rückgängig gemacht, sondern maximalspäter durch ein Cover-up verdeckt werden. Oder durch eine weitereAusarbeitung des ursprünglichen Motivs. Sende uns dein Blowout Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

23/12/2016

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Der Bodysuit ist zwar unter seinem englischen Namen in denTattoosprachgebrauch eingegangen, seine Ursprünge liegen abertatsächlich sehr viel weiter zurück. Der rituelle Bodysuit war beivielen tätowierten Naturvölkern ein Statussymbol für kriegerischeErfolge, für seinen Stand in der Gemeinschaft, für den Eintritt indas Erwachsenenalter, usw. Ironischer Weise ist der Bodysuitausgerechnet in der asiatischen Tattookultur sehr verbreitet. Unddas, obwohl Tattoos gerade in diesen Ländern oftmals nicht gerngesehen sind, weil sie den Körper verschandeln, den man von denEltern geschenkt bekommen hat. Oder weil man sie mit Kriminalität inVerbindung bringt. An solchen Vorurteilen hat die Verbreitung vonTattoos und besonders Bodysuits u.a. bei der Yakuza einen erheblichenAnteil. In unserer Kultur waren Bodysuits lange vor allem beiSchaustellern zu bestaunen. Sieerfreuen sich, ähnlich wie das Backpiece, besonders deshalb großerBeliebtheit, weil sie unter der Kleidung völlig unauffällig sind.Trotz ihrer Größe. Bodysuits können sich entweder über denkompletten Körper erstrecken oder an Handgelenken oder Ellbogen,Kragenausschnitt und Oberschenkel oder Fußknöchel abschließen. EinBodysuit besteht in der Regel aus einem großflächigen Motiv bzw.ist im gleichbleibenden Stil gestochen.Sende uns dein Bodysuit an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

13/09/2016

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