TATTOO LEXIKON

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Es gibt sie in groß, in klein, in saftigem Flaschengrün oder in Essig eingelegt.Manche tragen sie aber auch auf der Haut. Die Gurke. Als Gurkebezeichnet man schlecht umgesetzte Tattoos. Tätowierungen also, beidenen zu oberflächlich oder zu tief gestochen wurde. Tätowierungen,die sowohl in grafisch-künstlerischer, als auch in handwerklicherHinsicht von purer Selbstüberschätzung des Tätowierers zeugen. Hinund wieder aber auch Tätowierungen, die verblasst und verlaufen oderausgefranst sind. Wann genau dieGurke zum Symbol für schlecht gestochene Tattoos geworden ist, istnicht belegt. Belegt ist aber, dass Gurken ihre Träger bisweilenschwer belasten können. Mit einer Jugendsünde irgendwo am Knöchelkann man noch leben, ihr sogar was Witziges abgewinnen. Aber wenn essich um ein großes Tattoo handelt, das nicht so eben zu verdeckenist, ist eine Gurke mindestens ein Ärgernis. Wie überall gibt eseben auch unter Tätowierern schwarze Schafe. Der Leidtragende istdann der Kunde.(siehe auch„Cover-up“ & „Scratcher“)Sende uns deine Gurke an: tattoos@tattoomagazin.de(Statement zum Tattoo)

23/12/2016

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