TATTOO LEXIKON

# A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Vor dem Gesetz sind Tätowierungen kein Körperschmuck, sondern stellenrein rechtlich gesehen eine Körperverletzung dar. Damit einTätowierer nicht im Nachhinein von Kunden verklagt werden kann,müssen diese eine Einwilligung unterschreiben, in der sie sich mitder geplanten Körperverletzung einverstanden erklären undbestätigen über die Pflege und mögliche Folgen bei unsachgemäßerBehandlung ihrer Tattoos aufgeklärt worden zu sein.DieseEinwilligung gilt rechtlich als Vertrag zwischen Tattoostudio bzw.Tätowierer und Kunden. Da man in Deutschland vor dem Gesetz erst mit18 Jahren volljährig und somit geschäftsfähig. Das heißt, dassman auch erst ab 18 Jahren auf eigenen Wunsch tätowiert werden kann.Vor der Volljährigkeit muss ein Erziehungsberechtigter dieEinwilligung unterschreiben. Viele Tattoostudios lehnen dasTätowieren von unter 18-Jährigen aber auch mit OK oder Unterschriftder Eltern ab.Immerwieder kommt es aber dennoch zu Streitigkeiten. Bei spätererUnzufriedenheit mit dem Ergebnis oder Motiv muss ein Tätowierernicht haften. Ebenso nicht, wenn der Kunde das frische Tattoo nichtsachgemäß gepflegt hat. Einer der führenden Rechtsspezialisten aufdiesem Gebiet ist Anwalt Urban Slamal aus Düsseldorf. Er arbeitetnicht nur fleißig an seinem Bodysuit, sondern auch immer wieder fürund mit Tätowierern, Studios und Tattoobedarfsproduzenten.

13/09/2016

R

STUDIO-ANZEIGE

Psycho Art Tattoo Karlsruhe

STUDIO-ANZEIGEN

Tattoostudio 1971

Art Faktors Tattoostudio Essen