TATTOO LEXIKON

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Conventions bzw. Tattoo-Convention sind Veranstaltungen für Tätowierer undTattoofans. Die Tattoo-Convention im hessischen Frankfurt am Mainzählt zu den weltweit größten Tattoo-Messen. In der Regel findenConventions einmal jährlich statt. An gemieteten Ständen könnenTätowierer für sich und ihre Studios werben, stechen Kunden livevor Ort und können bei den oft stattfindenden Contests Jury undBesucher von ihrer Kunst überzeugen. Durch die Teilnahme an denConvention- Contests wurde schon so mancher Newcomer zum gefeiertenTätowierer. Die Contests werden in unterschiedlichen Disziplinendurchgeführt und sind nicht selten mit Geldbeträgen dotiert. Dieerste Tattoo-Convention wurde 1976 in Amerika abgehalten, organisiertvom North American Tattoo Club. Conventions waren von Anfang andarauf ausgelegt, die eingeschworende und oft für Außenstehendeundurchdringlich wirkende Tattoo-Community einem breiteren Publikumzugängig zu machen. Damit dienen Tattoo-Conventions nicht nur derEigenwerbung der ausstellenden Tätowierer, sondern auch demszene-internen Austausch und der Aufklärung der Öffentlichkeit.Conventions bieten neuen Stilen und Tattoo- Techniken, Maschinen-und Tinten- Herstellern genauso eine Plattform wie Studios undTätowierern von überall her. Hier geht es zum Tattoo Convention Kalender: https://tattoomagazin.de/tattoo-eventsFoto von: Mel PhotografieFanseite: Mel Photografie FacebookFoto: Tattoo Messe Braunschweig 10./11.09.2016

12/09/2016

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Tattoos nur beim Spezialisten entfernen lassen Was gestern noch schick war, nervt heute nur noch. Fast jeder Tattoo-Fankennt das und weiß aus Erfahrung: „Gut gemeint ist nicht immer gutgemacht.“ Das Leben ändert sich, die Liebe, der Job oder derGeschmack. Doch was, wenn das Tattoo oder einige Tattoos nicht mehrpassen oder Platz für neue gebraucht wird?Tattooentfernungist nicht gleich Tattooentfernung Esgibt viele Methoden, sich ungeliebte Tätowierungen entfernen zulassen. Manche klingen so schmerzhaft wie sie tatsächlich sind. Obchemisch mit Salben, Peelings oder Spritzen, operativ oder mechanischmit einem Schleifgerät – diese Verfahren haben eine Gemeinsamkeit:nur selten kommt man ohne Schmerzen und Narben davon. Natürlich kannes Gründe geben, warum ein Tattoo chirurgisch behandelt werden muss,zum Beispiel, wenn es chronisch entzündet ist. Ansonsten ist die Tattooentfernungmit Laser die Methode der Wahl. Wird sie von Profis ausgeführt, istsie zuverlässig, schmerzarm und narbenfrei. Man sollte sichgründlich über die Ausbildung der Anbieter informieren.Ameffektivsten mit LaserDieTattooentfernung mit dem Laser ist effektiv und mit den geringstenNebenwirkungen verbunden. Laserist hochenergetisches, gebündeltes Licht. Fährt der Lasertherapeutmit dem Spezialgerät über die Haut, werden die in der zweitenHautschicht eingelagerten Farbpartikel erhitzt. Sie schwingen undbrechen auf. So können winzige Pigmentteilchen über das Lymphsystemdes Körpers abtransportiert werden. Deshalb verblassen Tätowierungennach und nach. Weil der Laser-Impuls nur sehr kurz ist, regiert nurdie Tattoo-Tinte. Die umliegende Haut bleibt verschont.UnterschiedlicheWellen für unterschiedliche Farben JedeTattoo-Farbe reagiert auf eine spezielle Laser-Wellenlänge. Beibunten Tattoos kommen deshalb mehrere Laser zum Einsatz. Einsogenannter Nd-YAG-Laser eignet sich am besten für rot und schwarz.Diese Laser-Art wird auch in der Medizin eingesetzt. GrüneTätowierungen lassen sich am besten mit einem Rubin-Laser entfernen.Bei der Wahl des Tattooentfernungsstudios empfiehlt sich, unbedingtzu fragen, mit welchen Lasern gearbeitet wird. VerantwortungsvolleAnbieter beginnen keine Laserbehandlung, wenn sie nicht über diedafür erforderliche Technik verfügen. Nach einer eingängigenBeratung sollte eine Probehandlung erfolgen.Tattooentfernungerfordert Geduld Wielange es dauert, bevor ein Tattoo vollständig verschwunden ist,hängt von vielen Faktoren ab: von der Größe, vom Alter und von derFarbdichte. Die eigentliche Behandlung benötigt nur wenige Minuten,doch die Haut muss sich danach mehrere Wochen regenerieren. OhneGeduld und Zeit für diese Ruhephasen funktioniert es nicht. Dennobwohl die Tattooentfernung mit Laser die hautfreundlichste Varianteist, strengt sie das Gewebe an. Mindestens vier Wochen sollenzwischen den einzelnen Sitzungen beim Lasertherapeuten liegen. Um die„Verdauung der Farbpartikel“ durch den Körper zu unterstützen,kann man sowohl Maßnahmen der Hautpflege durchführen als auch dieErnährung auf die zusätzliche Belastung einstellen und eventuellgezielt entgifte. Anbieter ganzheitlicher Tattooentfernungeninformieren über die konkreten Möglichkeiten. Die in der Ananasenthaltenen Enzyme können der Haut beispielsweise beim Regenerierenhelfen. Ausalt mach neu und natürlich ist inWirdein altes Tattoo aufgehübscht, also für ein neues Motivvorbereitet, sprich man von Cover-up- Behandlungen. Dabei wird dieFarbintensität einer alten Tätowierung durch die Laserbehandlunggesenkt, damit der Tätowierer nach einer Ruhephase der behandeltenHautstelle das alte mit einem neuen Motiv überstechen kann. DieseBehandlungen sind weniger aufwändig als klassischeTattooentfernungen. Auch dünn gestochene Permanent Make-ups wieLipliner oder Lidstrich lassen sich in der Regel zügig entfernen.Das hängt jedoch immer von der individuellen Hautreaktion ab.Erfolgund Behandlungsdauer sind individuellJedesTattoo ist einzigartig. Pauschalprognosen verbieten sich daherabsolut. Wie viele Behandlungen bis zum völligen Verschwinden nötigsind, hängt vor allem von der zu entfernenden Tinte und der Qualitätder Tätowierung ab. Durchschnittlich sind sechs bis zwölf Termineerforderlich. Das Wissen und die Erfahrungen des Laserexpertenentscheiden über den Erfolg, sprich über eine schmerzarme,effektive und narbenfreie Tattooentfernung. BehandelteStellen können anschwellen und gerötet sein. Das ist normal.Kühlkissen lindern. Seriöse Tattooentferner klären auf, dass nachdem Laser-Kontakt die Haut vor Sonne geschützt werden muss. Jeweniger Sonnenkontakt, desto besser. Zudem darf nicht gekratzt werdenund es empfiehlt sich lockere Kleidung. Die Haut freut sich überfrische Luft und Schonung.Zehnmalso teuer wie ein TattooDiebittere Pille ist: ein Tattoo entfernen zu lassen, kostet ungefährzehnmal so viel wie eins stechen zu lassen. Krankenkassen zahlendiese Leistungen generell nicht. Tätowierungen sind Privatsache.DieKosten unterscheiden sich je nach dem, welchen Tattooentferner manwählt. Manche Anbieter rechnen nach der Größe des Tattoos ab,andere offerieren Paketpreise für mehrere Sitzungen. SeriöseBehandler schätzen die konkreten Kosten erst nach einerProbehandlung. Aufgrund ihrer Erfahrungen wissen sie, wie Haut undTinte auf den Laser reagieren. DenTattooentfernungsdienstleister auswählen – so geht’s1.Der erste Eindruck ist wichtig, genauso wie beim Tätowierer. Wiesind die hygienischen Bedingungen? Ist der Anbieter durch dasDeutsche Hygiene Institut zertifiziert?2. Bestehen Sie aufeinem Gesundheitscheck sowie einer ausführlichen, kostenlosenBeratung. Diese sollte auch eine freie Probebehandlung umfassen. 3.Überprüfen Sie Ausbildung und Erfahrung des Lasertherapeuten. Jeerfahrener desto besser, daher sind Spezialisten fürTattooentfernung anzuraten. 4. Welche Behandlungspaketewerden Ihnen angeboten? Gibt es ein Angebot für Pflegeprodukte fürdie Nachbehandlung? 5. Um unnötige Frustrationen zuvermeiden, erkundigen Sie sich vor Behandlungsbeginn, wie flexibelTerminvereinbarungen möglich sind. (dm)Wirempfehlen www.tattoolos.com

13/09/2016

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Seit dem Siegeszugder sozialen Netzwerke finden sich auch immer mehr Tattoofans insogenannten Gruppen zusammen. Dabei gibt es öffentliche Fangruppenund private, bei denen nur die Mitglieder die Posts der anderen sehenkönnen. In solchen Tattoo-Gruppen werden Themen rund umTätowierungen und das Tätowieren erörtert. Oder Bilder geteilt. Inder Regel von neuen Tattoos oder von Wunschmotiven. Hin und wiederaber auch von Gurken oder wenn bei der Heilung der TätowierungProbleme entstehen. Tattoo-Gruppensind also eine Möglichkeit für Tätowierte, sich mitGleichgesinnten auszutauschen oder Tattoo-Begeisterte kennenzulernen.Kontakte zu Studios lassen sich hier genauso gut knüpfen, wie sichStudioempfehlungen einholen lassen und um Rat gefragt werden kann. Zuden Facebook Tattoo-Gruppen, die mit die meisten aktiven Mitglieder haben, gehört auch die Tattoo-Magazin eigene Gruppe „Ja, ich bin tätowiert und ja, es geht nicht mehr weg“ (über 50.000 Mitglieder).Regelmäßigstellen die Mitglieder hier ihre neuesten Errungenschaften in derHaut vor und bewerten gegenseitig ihre Tattoos. Man kannvon Tattoo-Gruppen auf sozialen Netzwerken also auch als absoluterTattooneuling profitieren: Schnelle Expertentipps einholen oder einenguten Artist für Comic-Stil oder Realistics in der Nähe finden undsich von andern Tätowierten inspirieren lassen.

29/12/2016

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Mit der breiteren Akzeptanz von Tattoos rücken auch Tattoo-Models immer mehr ins Lichtder Öffentlichkeit. Grundvorraussetzung für ein Tattoo-Model istnatürlich, dass es tätowiert ist. Wobei ein Model mit einemMini-Tattoo an der Schulter sich noch nicht als Tattoo-Modelqualifiziert. Die Tätowierungen müssen gut sichtbar platziert undin ansprechender Größe und Qualität vorhanden sein.Ein Tattoo-Modelkann als Hostess gebucht werden oder für Shootings, Werbeclips undImage-Kampagnen. Sie arbeiten längst auch auf dem Laufsteg oderlassen sich für erotische Nischenmagazine ablichten. Anders als fürFashion-Models gelten für Tattoo-Models nicht zwingend die Standardszur Körpergröße und zum Brust-Taillen-Hüft-Verhältnis.Zu Deutschlandsbekanntesten weiblichen Tattoo-Models zählen zum Beispiel Makani Terror, Victoria van Violence oder Mel Riot. Tatsächlich sind dieDamen der Zunft weit bekannter, als ihre männlichen Kollegen.Dennoch gibt es auch in Deutschland eine handvoll männlicherTattoo-Models, die sich bereits einen Namen erarbeitet haben,darunter: Daniel Bamdad, Keno Weidner oder Ingo Kantorek.Cover Foto: Alexander Wedekind und Kristin JahnModel: Makani TerrorErste Modelagentur für tätowierte Frauen & Männer: www.TattooModels.comTattooModels Android App: Play StoreTattooModels iOS App: App Store

23/12/2016

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Die Tätowiermaschine ist das wesentliche Arbeitswerkzeug eines Tätowierers. Schon früh zeigten sich die Menschen erfindungsreich, wenn es darum ging, Farbe in die Haut zu bringen. Naturvölker benutzten Knochen oder Dornen und später selbstgeschmiedete Nadeln. Durch rhythmisches Klopfen wurde damit die Tinte eingebracht. Mittlerweile erleben traditionelle Tätowiermethoden sogar ein kleines Revival. Manche Tattoofans empfinden das Tätowieren mit einer traditionellen Tätowiernadel, die genau genommen ja keine Maschine ist, als angenehmer und schmerzloser.In Europaentstehen die meisten Tätowierungen jedoch mit einer Spulenmaschine.Einige Tätowierer greifen auch zur Rotarymaschine. Hauptsächlichkommt die allerdings für feine, dezidierte Motive bzw. Linien undSchattierungen zum Einsatz. Der Unterschied von der Rotary- zurSpulen-Tätowiermaschine ist der Antrieb und die Stiche pro Minute.Während die Rotary von einem kleinen Elektromotor angetrieben wird,funktioniert die Spulenmaschien per Magnetismus. Die elektrischeTätowiermaschine erlaubt bis zu 15.000 Nadelstiche pro Minute undvibriert weniger, als die magnetische Spulenmaschine. Diese schafftwiederum etwa 3.000 pro Minute und ist auch wesentlich lauter. Sieist es, die für den charakteristischen Sound verantwortlich ist, denviele aus ihrem Tattoostudio kennen. Qualitativ sind beideTattoomaschinen-Arten gleichwertig. Oft hängt die Wahl nach Spuleoder Rotary vom Stil oder Motiv ab bzw. davon, womit der Tätowiererpersönlich besser arbeiten kann.

29/12/2016

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Traditionals sind, wie es schon anklingt, traditionelle Tattoomotive. Der NameTraditionals ist vor allem im englischsprachigen Raum verbreitet,wird aber auch in Deutschland immer häufiger benutzt. In unserenGefilden hat sich allerdings eher die Bezeichnung Oldschooldurchgesetzt. Dabei meinen Traditionals oder Oldschool zwar diegleiche Sache, stehen aber gleichzeitig für bestimmte Motive, alsauch eine bestimmte Art, diese Motive in die Hautzu stechen.Charakteristischfür den Oldschoolstil sind dicke, schwarze Linien. Egal, ob dieTattoos nur schwarz oder farbig gestochen werden. Auffällig sind beiTraditionals außerdem die kräftigen Farben. Ein weiteresklassisches Element ist die Motivwahl. Hier wird derSeefahrertradition Tribut gezollt, weshalb besonders Anker,Schiffe, Kompasse, Schwalben, Pin-ups und Leuchttürme als typischeTraditionalmotive gelten. Diese Motive haben nicht nur für Seefahrer eine besondere Symbolik,sondern markieren auch in der modernen Zeit die Sehnsucht derMenschen nach einem Heimathafen (Anker) und Richtungsweisung(Leuchtturm), aber auch nach Abenteuer (Schiff) und Freiheit(Schwalben). Das mag mit ein Grund sein, warum Traditionals jedemTrend standhalten und die Gezeiten überdauern, aye!Sende uns dein Traditionals-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

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Tramp Stamp ist die englische Umschreibung für unser deutsches Arschgeweih.Hier wie dort ist nicht eindeutig zu belegen, woher die Begriffestammen. Die Amerikaner haben außer dem Klassiker Tramp Stamp auchnoch andere abwertende Namen für das besonders in denNeunzigerjahren populäre Tattoo, wie etwa Bulls-Eye oder Target. DerTramp Stamp ist aber mit Abstand der bekannteste und hat es sowohl imOriginal, als auch in der Übersetzung auch nach Deutschlandgeschafft. Tatsächlich gibt es immer wiederStudien, die herausgefunden haben wollen, dass zwischen Tattoos,besonders bei Trendmotiven,und höherer Risikobereitschaft eine Verbindung besteht. So geltentätowierte Menschen als sexuell aufgeschlossener und aktiver,trinken angeblich mehr und sind auch sonstigen Substanzen nichtabgeneigt. Möglich, dass sich aus solchen Vorurteilen und Studienheraus der Begriff des Tramp Stamp für das Steißbeintattooentwickelt hat. Zumal das Steißbeintattoo vor allemunter Frauen verbreitet war und oft auch entsprechend weiche,verspielte und verschnörkelte Motive, wie Tribals und Blumenrankengestochen wurden, die man eher mit weiblichen Attributen verknüpft.Das Klischee, dass Frauen mit Tramp Stamp leichter „rumzukriegen“sind, hält sich hartnäckig und hat so manches Arschgeweih umJahrzehnte überlebt.Sende uns dein Tramp-Stamp -Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

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In einer Zeit, in der jedweder künstlerische Ansatz sich schon lange als Tattooumsetzen lässt, kam man seinerzeit im Buena Vista Tattoo Club inWürzburg auf die Idee, den Realistic-Trash-Polka-Stil zu erfinden.Wie ein Lauffeuer verbreitete sich dieser grafisch hochqualitativeund künstlerisch anspruchsvolle Stil, der meist kurz „Trash Polka“genannt wird, von dort aus um die Welt. Zu denauffälligsten Elemente des Trash Polka zählt ganz klar diereduzierte Farbgebung in Schwarz, Grau und Rot. Abstrakte Designs inVerbindung mit realistischen Motiven sind ein weiterer Schlüsselpunktdes Trash Polka. Hin und wieder werden die Tattoos durch Letteringsin Schreibmaschinenschriftart ergänzt. BeimTrash Polka trifft Minimalistisches auf Derbes, Feines auf Wildes,Lineares auf Chaotisches. Trotzdem ergibt ein Trash-Polka-Tattooimmer ein harmonisches Ganzes. Es handelt sich hier um einen nochrecht jungen Tattoostil,der sich besonders für großflächigere Motive anbietet. DieIntegration von Symbolen und Letterings macht Trash Polka zu einemgleichzeitig flexiblen, dennoch aber feststehenden Stil. Sende uns dein Trash-Polka -Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

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Oder auch: Trendmotive. Dabei handelt es sich um Tätowierungen, die besondershäufig von Kunden verlangt werden. In den Neunzigerjahren waren zumBeispiel Indianderhäuptlinge und Tribals besonders gefragte Motive.Trendtattoos, von Tätowierern gerne auch als Brot-und-Butter-Tattoosbezeichnet, lassen nur wenig Variation und Eigenständigkeit bei denDesigns zu. Oft sind auch die Körperstellen, an denen die Tattoosgestochen werden, die gleichen.Immer öfterweigern sich Tattoostudios mittlerweile Trendtattoos zu stechen, weildem Motiv und der Tätowierung selbst die Individualität verlorengeht, wenn es zu oft in der gleichen Form gestochen wird. Vielen gehtes dabei aber auch um die künstlerische Integrität und den Anspruchan das eigene Können.Zu denbekanntesten Trendmotiven gehören neben dem inzwischen alsArschgeweih verschrienen Steißbeintribalauch chinesische Schriftzeichen, (nautische) Sterne, Löwenzahnmotiveund die Unendlichkeitsschleife. Kurz aufflammende Mainstreammotive,wie ein Shhhh-Schriftzug oder ein Schnurrbart auf der Fingerseitesind meist weniger langlebige Trends.Sende uns dein Trend-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

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