TATTOO LEXIKON

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Bei einem guten und gefragten Tätowierer kann es schon mal sein, dassKunden mehrere Monate oder sogar Jahre auf einen Termin wartenmüssen. Die sogenannten Walk-ins sind das Kontrastprogramm zuTerminvereinbarungen. „Walk in“ bedeutet „reinlaufen“. Undgenau das ist das Prinzip dahinter: Der Kunde kann einfach insTattoostudio laufen, sich ein Motiv aussuchen und direkt stechenlassen. Besonders häufig werden Walk-ins in Amerika praktiziert,werden aber mit der Zeit auch in Deutschland geläufiger. Meistensderart, dass Tattoostudios einen bestimmten Wochentag ausschließlichfür Walk-ins reserviert haben. BeiWalk-ins gilt grundsätzlich: First come, first serve. Aberselbstverständlich eigenen sich solche unterminierten Tattoosessionsnicht für großflächige oder komplizierte Motive. In der Regelwerden bei Walk-ins deshalb nur schlichte bzw. kleine Motiveangenommen, die keiner weiteren Ausarbeitung bedürfen und ohne großeVorbereitung umgesetzt werden können. Hin und wieder werbenTattoostudios für ihre Walk-in-Tage auch mit sogenannten Wannados,die sie bereits im Vorfeld entworfen haben und direkt realisierenkönnen. Sende uns dein Walk-In Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

12/09/2016

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Als Wannado bezeichnen Tätowierer gerne Motive, die sie nicht gezielt für einenKunden erstellt haben. Zeichnungen, die nicht im Auftrag entstehensind für den Tätowierer Übung und Aushängeschild zugleich. Erkann die Motive im Studio gut sichtbar an der Wand oder in Ordnernplatzieren. Sie können Inspiration sein für Kunden und ihm einenEindruck des jeweiligen Tätowierstils vermitteln. Oder eben direktals Motiv ausgewählt werden. Tätowierer nutzen Wannados auch zuWerbezwecken auf Social-Media-Kanälen und suchen damit gezielt nachKunden, denen das Motiv gefällt. Unter Umständen kann dieAusarbeitung des Motivs noch ein bisschen angepasst werden. Wannado leitetsich aus dem Englischen „wanna“, einer umgangssprachlichenKontraktion von „want“ und „to“, wollen / mögen, und „do“,tun / machen, ab. Das resultierende Schmelzwort Wannado bedeutet alsoso viel wie „Will ich machen“. Warum es sich längst in dendeutschen Sprachgebrauch eingebürgert hat, dürfte anhand derumständlichen, deutschen Formulierung, klar sein. Ein Wannado istalso ein Motiv, das der Tätowierer initiativ entworfen hat und gernestechen will. Sende uns dein Wannado- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

23/12/2016

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