TATTOO LEXIKON

13/09/2016
Bodysuit


Details

Der Bodysuit ist zwar unter seinem englischen Namen in den Tattoosprachgebrauch eingegangen, seine Ursprünge liegen aber tatsächlich sehr viel weiter zurück. Der rituelle Bodysuit war bei vielen tätowierten Naturvölkern ein Statussymbol für kriegerische Erfolge, für seinen Stand in der Gemeinschaft, für den Eintritt in das Erwachsenenalter, usw. Ironischer Weise ist der Bodysuit ausgerechnet in der asiatischen Tattookultur sehr verbreitet.


Und das, obwohl Tattoos gerade in diesen Ländern oftmals nicht gern gesehen sind, weil sie den Körper verschandeln, den man von den Eltern geschenkt bekommen hat. Oder weil man sie mit Kriminalität in Verbindung bringt. An solchen Vorurteilen hat die Verbreitung von Tattoos und besonders Bodysuits u.a. bei der Yakuza einen erheblichen Anteil. In unserer Kultur waren Bodysuits lange vor allem bei Schaustellern zu bestaunen.


Sie erfreuen sich, ähnlich wie das Backpiece, besonders deshalb großer Beliebtheit, weil sie unter der Kleidung völlig unauffällig sind. Trotz ihrer Größe. Bodysuits können sich entweder über den kompletten Körper erstrecken oder an Handgelenken oder Ellbogen, Kragenausschnitt und Oberschenkel oder Fußknöchel abschließen. Ein Bodysuit besteht in der Regel aus einem großflächigen Motiv bzw. ist im gleichbleibenden Stil gestochen.


Sende uns dein Bodysuit an: tattoos@tattoomagazin.de

(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)





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