TATTOO LEXIKON

13/09/2016
Flash


Details

Abgesehen von einem Blitz als Motiv sind Flashs Tattoovorlagen. Heutzutage sind Tattoos sehr individuell und werden vom Tätowierer in der Regel gezielt für den Kunden entworfen und designt. Früher aber waren die Tattoomotive relativ einheitlich und die Gestaltungsmöglichkeiten ziemlich begrenzt. Damals diente ein Flash also als Vorlage für das meist Laufpublikum, das Tattooshops frequentierte. Siehe hierzu auch „Walk-In“.


Tattoo Flashs waren also Motivzeichnungen, die an den Wänden von Tattoostudios und in extra zusammengestellten Ordnern aushingen und auslagen, damit der Kunde sich ein Bild von der Arbeit des Künstlers machen und sich vor Ort und schnell für ein Motiv entscheiden konnte. Es gibt sogar ganze Flash-Bücher, die von renommierten Artists wie Sailor Jerry und anderen Koryphäen zum Verkauf angeboten wurden.


Während ein Flash lange Zeit das Repertoire eines Tätowierers widerspiegelte, ist es heute eher eine Aussage über die gestalterischen Fähigkeiten des Artists. Sprich, Flashs dienen heute eher dazu, dem Kunden zu vermitteln, was mit Nadel und Farbe alles möglich ist, untermauern den Stil des jeweiligen Tätowierers und dienen als Referenz für geleistete Arbeit, mehr als dass sie reine Vorlage sind.




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