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21/09/2016
10 unterschätzte Eigenschaften von Tätowierten
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Tätowierte wissen es längst: Wir sind die besseren Menschen!


Okay, ernsthaft. Tattooträger, vor allem stark tätowierte Menschen, werden vom Gros der Deutschen immer noch mindestens abschätzig beäugt, im schlimmsten Fall auch entsprechend behandelt. Denn natürlich sind alle Tätowierten kriminell, unseriös und absolut vertrauensunwürdig. So viel zu den Vorbehalten, mit denen viele Menschen Tätowierten immer noch begegnen.


Tatsächlich bringt uns das aber auch direkt zur ersten Eigenschaft tätowierter Menschen, derer sie sich selbst oft gar nicht bewusst sind.



1. Willensstärke


Wenn einem im Alltag ständig mit Ignoranz begegnen wird, legt man ein ganz schön dickes Fell zu. Wer konsequent unterschätzt, permanent als minderbemittelt betrachtet wird, eignet sich mitunter einen starken Willen an – und sei es nur, um anderen zu beweisen, wie weit sie mit ihrer Einschätzung daneben liegen. Frei nach dem Motto: Sag mir, dass ich es nicht schaffe, und ich werde Dir zeigen, wozu ich alles in der Lage bin!


2. Gelassenheit


Alternativ lernen Tätowierte, Vorurteilen früher oder später gelassen zu begegnen. Wozu auch aufregen und ärgern über Leute, die sich ohnehin lieber in ihrer beschränkten Weltsicht suhlen, statt über den Tellerrand hinauszusehen? Die Anzahl der gegebenen Fucks auf Unterstellungen und Vorbehalte verringert sich dabei exponentiell zum Anstieg der Zahl der Tattoos. Will sagen: Je mehr Tätowierungen und je sichtbarer sie sind, desto gnädiger können Tätowierte über skeptische Ressentiments hinwegsehen. Sprich mit der Hand ...


3. Durchhaltevermögen


Dass Tätowieren ein schmerzhafter Prozess ist, ist selbst unter Untätowierten ein offenes Geheimnis. Aber gerade die schmerzhaften Erlebnisse im Leben verlangen uns ab, sie durchzustehen. Trennung, Jobverlust, alles Peanuts für durchhalteerprobte Menschen, wie Tätowierte. Natürlich ist das Schmerzempfinden bei jedem anders und abhängig von der Körperstelle, aber tatsächlich braucht es eine ganze Menge, um den Schmerz so lange (oder immer wieder) auszuhalten, bis das Tattoo fertig ist. In Sachen Durchhaltevermögen macht Tätowierten so leicht keiner was vor.


4. Mut

Wer dem unweigerlichen Schmerz des Tätowierens entgegentritt, braucht eine Eigenschaft ganz besonders: Mut. Am meisten wahrscheinlich sogar beim ersten Tattoo. Da kommt einiges auf denjenigen zu: Ungekannter Schmerz, körperliche Anstrengung, das Wissen darum, dass das, was da in die Haut eingebracht wird, für immer da bleiben wird. Das Mindeste, das hier angebracht ist, sind Demut und Anerkennung, verehrte Untätowierte.


5. Selbstüberwindung


Auf den Mut, den die erste Tätowierung oder besonders sensible Körperstellen noch kosten, folgt mit der Zeit die Selbstüberwindung. Jede neue Körperstelle reagiert anders, jedes Motiv verursacht unterschiedlich starke oder schwache Schmerzen, jedes Mal ist die Tagesform unterschiedlich. Tätowierte sind wahre Meister darin, über sich selbst hinauszuwachsen und ihre eigenen Grenzen jedes Mal aufs Neue auszudehnen oder zu sprengen.

6. Vertrauen


Wer's vorher nicht konnte, wird es spätestens beim Tätowieren lernen: Vertrauen. Man vertraut einem (mitunter) Wildfremden seinen eigenen Körper an und lässt ihn unauslöschliche Veränderungen daran vornehmen. Wenn das nicht von der Fähigkeit anderen vertrauen zu können zeugt, was dann?


7. Tiefgründigkeit


Natürlich hat nicht jedes Tattoo eine super tiefe Bedeutung, die die unergründete Seele des Trägers zum Ausdruck bringt (auch, wenn das der Akzeptanz durch Untätowierte scheinbar irgendwie zuträglich zu sein scheint … also, ja, die blaue, fliegende Kuh mit Lippenstift und Greifarmen am Euter symbolisiert die verstorbene Oma). Aber zumindest wissen Tätowierte, dass Farbe in der Haut einen Menschen nicht weniger wertvoll oder vertrauenswürdig macht, als jemanden ohne ein einziges Tattoo. Tätowierte sind folgerichtig sehr viel weniger oberflächlich, denn sie wissen, dass Äußerlichkeiten nichts über den Charakter einer Person aussagen. Und das ist as tiefgründig as tiefgründig gets. So!


8. Sinn für Ästhetik


Zugegeben, Tattoos per se sind Geschmackssache. Aber viele Tätowierte sind zumindest eitel oder stilbewusst (je nach (Selbst-) Verständnis) genug, dass sie ihre Motive und Stilarten so wählen, dass sie in sich ein stimmiges Bild ergeben. Auch der Kleidungsstil und die Tattoos passen meistens harmonisch zusammen. Und besonders dann, wenn es um festliche oder farbenfrohe Kleidung geht, brauchen Tätowierte ihren Sinn für Ästhetik, damit wilde Muster und Tattoos sich nicht beißen oder ein chaotisches Durcheinander ergeben. Wer so ein sicheres Händchen für Stil, Farbbalance und Zusammenspiel hat, dem kann man einen Sinn für Ästhetik einfach nicht abschlagen.


9. Selbstverständnis


Tätowierte Menschen haben auch bei Tattoos mit weniger oder keiner tieferen Bedeutung ein sehr gutes Verständnis von sich selbst. Sie wissen, welcher Tattoostil und welche Motive zu ihnen passen oder ihre Persönlichkeit reflektieren. Besonders bei stark Tätowierten ist dieses Selbstverständnis gut ausgeprägt. Meist sind sie es, die individuell für sie gestaltete Tattoos tragen und die sich bei der Wahl bestimmter Motive und Körperstellen sehr wohl darüber bewusst sind, dass es manchen Mitbürgern sauer aufstoßen wird, dass sie Ablehnung erfahren werden oder in ihrer Berufswahl eingeschränkt sein können. Dass sie ihre Tätowierungen entgegen aller Widrigkeiten so selbstverständlich und selbstbewusst tragen können, verdanken sie ihrer gut ausgeprägten Kenntnis ihrer eigenen Persönlichkeit. Manchmal entwickelt sich dieses Selbstverständnis überhaupt auch erst durch Tätowierungen und wenn es nicht ihre Tattoos sind, so ist es auf jeden Fall diese Charaktereigenschaft, die Tätowierte von nicht Tätowierten unterscheidet.


10. Respekt


Egal, ob sich selbst oder anderen gegenüber. Tätowierte wissen, was Respekt bedeutet. Sie respektieren die Meinung anderer über ihr Aussehen, auch wenn sie nicht ihrem eigenen Selbstverständnis entsprechen. Sie respektieren sich selbst, denn sie gestalten ihren Körper nur anhand ihres eigenen Maßstabs und gehen bei der Anzahl, der Wahl der Körperstelle oder der Dauer einer Tattoosession nur so weit, wie es ihre eigenen Grenzen zulassen. Da kann man nur sagen: Respekt!


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