TATTOO LEXIKON

# A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Arschgeweih ist der Rufname des Steißbeintattoos, oft wird auch der englische Tramp Stamp(N*ttenstempel) dafür bemüht. Wer genau den Begriff Arschgeweihgeprägt hat, weiß niemand. Die Chancen stehen aber ganz gut, dasseinem genervten Tätowierer nach dem 100. Steißbeintribal einmal soetwas in der Art entfahren ist und das Arschgeweih von da an in allerMunde war. Ist aber nur eine unbelegte Vermutung. Klar ist, dasSteißbeintattoo war in den Neunzigerjahren dasIn-Tattoo überhaupt. DieNeunziger waren die Zeit des Trash, der Plateauschuhe, Raver undGirlie-“Kultur“. Und kaum ein weiblicher, hin und wieder auchmännlicher, Steiß blieb vom Kulttattoo des Jahrzehnts verschont.Auf die Standardstelle Steiß musste dann natürlich auch dasStandardmotiv: In der Regel ein Tribal. Nichtssagend, aber dekorativ.Solange, bis es inflationär wurde. So inflationär, dass dasArschgeweih mittlerweile wohl auch das meistgelasertsteTattoo Deutschlands sein dürfte. Abgelöst wurde das Steißtribal über die Jahre vonanderen Tattootrends wie Sternen, chinesischen Schriftzeichen undUnendlichkeitsschleifen. Sende uns dein Arschgeweih-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

A

Der Asiastil wird oft auch Japanstil oder Orientalgenannt. Das liegt wahrscheinlich in der Jahrhunderte altenjapanischen Tattookultur begründet, wenngleich Tattoos auch imganzen asiatischen Raum verbreitet waren und sind. Tattoos imAsiastil werden nicht nur im klassisch japanischen Design umgesetzt,sondern sind in der Regel auch traditionell japanische oderasiatische Motive, wie etwa Drachen, Kois, Tiger, Hannya-Masken oderdie Naturelemente Feuer, Wasser, Luft.Asiastil wird oft sehr farbenfroh und kontrastreichgestochen, kann aber auch minimalistisch in black-and-grey tätowiertwerden. Oder mit nur wenigen Farbhiglights. Asiatattoos kommen ambesten zur Geltung, wenn sie große Flächen bedecken. Bodysuitssieht man daher sehr häufig in diesem Stil gearbeitet. Anders als„chinesische Schriftzeichen“, sind Asiatattoos aufgrund ihreskulturellen Backgrounds oft mit spiritueller Bedeutung aufgeladen. Traditionelle Japanmotive stehen oft für (innere)Stärke, aber auch Charaktereigenschaften wie Loyalität, Mut undErgebenheit. Kein Wunder also, waren sie bei Anhängern der Yakuzavon jeher beliebt. Bevor Tattoos in Japan zum Erkennungszeichen vonVerbrechern wurden, waren sie aber tatsächlich tapferen Kriegernvorbehalten. Lange vor modernen Interpretationen des Asiastils, wieMangatattoos, nämlich schon ab 300 vor Christus, waren Japantattoosspirituelle Symbole.Sende uns dein Asiatisches-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

13/09/2016

A

Backpiece, also Rückenstück, beschreibt eine Tätowierung, die den komplettenRücken bedeckt. Weil der Rücken so eine große, einigermaßen ebeneFläche bildet, eignet er sich perfekt für großflächigeTätowierungen. In einem Backpiece kann detailliert gearbeitet werdenund die Gestaltungsmöglichkeit eines Tattoos lässt dem Tätowierersehr viel Freiheit. Aufgrund der großenFläche, die bei einem Backpiece tätowiert wird, werden dieRückentattoos meistens in mehreren kleineren Arbeitsschritten,sogenannten Tattoosessions, umgesetzt. Je nach Motiv und Stil kanndas bedeuten, dass zunächst nur die Outlines gestochen werden. Oder,dass zuerst verschiedene Bildausschnitte, die gegebenenfalls auch alseinzelne Tattoos stehen können, entstehen.Ein Backpiece ist in derRegel ein abgeschlossenes Motiv, das von den Schultern bis zu denHüften reicht. In manchen Fällen, häufig bei Asia-Backpieces zusehen, umfasst das Tattoo auch das Gesäß. Backpieces können trotzihrer ausladenden Größe sehr gut unter der Kleidung kaschiertwerden, sollte es denn, zum Beispiel aus beruflichen Gründen, nötigsein. Auch deshalb sind sie sehr beliebt.### TATTOO INFOS ### Künstler: Bob CooperStudio: Art Faktors Tattoostudio EssenFacebook: https://www.facebook.com/artfaktors/## PORTRAIT TATTOO GALERIE ##Backpiece-Tattoos (Tattoo Galerie)

13/09/2016

B

H.R. Gigers Biomechanische Tattoos"Biomechanik" ist eine bestimmte künstlerische Stilrichtung in der Szene des Tattoos. Sie ist von einem Surrealisten aus der Schweiz mit dem Namen Hansruedi Giger kreiert worden. Hansruedi Giger freut sich über seine immer noch zunehmende Popularität. In seinen Tattoos werden mechanische Teile mit organischen und biologischen Elementen kombiniert. Das heißt, dass technische und körperliche Details miteinander vermischt werden, was sehr stark an einen Cyborg-Stil erinnert. Optisch plastische Fantasiegebilde mit gelegentlichen erotischen Komponenten, die sehr ansprechend wirken können, haben die Ausdruckskraft eine große Masse der Tattoo-Liebhaber zu begeistern.Viele Experten ordnen die Skulpturen und Bilder von Hansruedi Giger dem "Surrealismus" und dem "Phantastischen Realismus" zu. Einige meinen, Einflüsse von der "Wiener Schule" wiederzuerkennen. Es ist zweifellos, das die bildlichen Kunstwerke eine Art ästhetische Ausstrahlung ihr Eigen nennen können. Allerdings gibt es auch einige Leute, die die Kreationen von Hansruedi Giger als abstoßend und morbide empfinden. Dies ist vor allem den bizarren Inhalten der Motive zu verdanken. Trotz allem begeisterte Hansruedi Giger die Jugendkultur schon in den 90er Jahren und sein Schaffen hat bis heute viele Menschen, die Tattoos lieben, inspiriert und angeregt und seine Werke finden weiterhin in einem fort Beliebtheit.Seine ErrungenschaftenDer Künstler Hansruedi Giger ist in Chur in der Schweiz geboren. Ursprünglich studierte er Industriedesign und Architektur in Zürich, das er in den 60er Jahren begann. Hansruedi widmete sich in den 90ern einzig und allein in der Erschaffung von Skulpturen. Im Jahre 1980 wurde Hansruedi Giger mit einem Oscar in der Klasse "Best Achievement for Visual Effects" geehrt, den er aufgrund seiner gestalterischen Arbeit für den Film "Alien" von Ridley Scotts bekam und durch den er weltberühmt wurde. In den Jahren danach gab es eine Vielzahl von zahlreichen Filmprojekten, in denen er mitwirkte. Bei "Poltergeist II", "Species" und "Alien III" war Hansruedi Giger aktiv und kreativ. Ebenfalls gab er mehrere Bücher heraus sowie eine Hörbuchreihe mit den Namen "H.R. Giger`s Vampirric". Als Bonus veröffentlichte Hansruedi Giger im Jahre 1998 "The Mystery of San Gottardo", der sein erster bebilderter Roman sein sollte. Einer seiner bekanntesten Arbeiten war das Entwerfen von zahlreichen Plattencovern, was von vielen namhaften Bands genutzt wurde.Unter vielen anderen waren "Dr. Death", "The Shiver", "Carcass", "Emerson, Lake and Palmer", "Magma", "Danzig", "Sacrosanct", "Island", "Atrocity", "Debbie Harry", "Steve Stevens", "Celtic Frost", "Hide", "Dead Kennedys" und "Pankow" unter den bekannten Bands. Zu den bekanntesten Covern zählt das Cover fuer das Album "Brain Salad Surgery" von Emerson, Lake für Palmers und das Album "Koo Koo" von Debbie Harry. Sie haben sich den Namen gemacht zu den erfolgreichsten Plattencover-Gestaltungen der Musikgeschichte zu gehören.Sende uns dein Biomechanik-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

25/07/2016

B

Black-and-Grey-Tattoos sind ein ewiger Klassiker. In der Motiv- und Stilwahl ist man relativfrei, wenn man sich für ein Tattoo in Schwarz und Grau entscheidet.Die Basis bei Tattoos in dieser Farbkombination ist schwarze Tinte,die durch unterschiedliche Mischverhältnisse in verschiedeneGrautöne herabgestuft wird. Die grauen Schatten und Fadings sorgenbei Black-and-Grey-Tattoos für die nötige Tiefe. Mit dem richtigenAuge für Schwarzabstufungen kann ein Tätowierer beiBlack-and-Grey-Arbeiten nahtlos von Schwarz in den Hautton seinesKunden hinein schattieren. Das Grau erlaubt weiche Übergänge undkann auch einen dreidimensionalen Effekt erzeugen. Black-and-Greygehört in vielen Tätowierstilen zum Grundhandwerk.Motivein Schwarz-Grau finden sich häufig im Japan-Stil und imRealistic-Bereich.Aber auch bei Neotraditionals und Trash-Polka-Tattoos kommt dieKombination aus Schwarz und Grau oft zum Einsatz. Hier dann gerne inKombination mit wenigen, dafür aber auffälligen Farbkontrasten, wieknalligen Rottönen, wovon der Trash-Polka-Stilzum Beispiel lebt.Black-and-Grey ist somit weniger ein eigenständigerTätowierstil, als vielmehr eine gezielte Farbwahl.Sende uns dein Black & Grey -Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

B

Bloodlines, deutsch „Blutlinien“, sind sozusagen „first Outlines“. Siekommen häufig bei großen (zusammenhängender Sleeve oder Backpiece)und detailreichen Motiven, wie etwa Realistic-Portraits, zum Einsatz.An Bloodlines kann der Tätowierer sich auch dann orientieren, wenndie Farben des Stencils verblasst, abgewischt oder verschmiert sind. Es gibt zweiMöglichkeiten Bloodlines zu ziehen. Entweder sie werden nur mitWasser in die Haut gestochen. Oder, wenn es ein Projekt ist, wofüres mehrerer Sitzungen bedarf, mit Schwarz. Die schwarze Tinte wirddann aber mit Wasser sehr hoch verdünnt. Sobald das Tattoo fertiggestochen ist, sind beiderlei Bloodlines übertätowiert und nichtmehr zu sehen.Während farbloseBloodlines wieder von alleine verschwinden, müssen mit Schwarzanschattierte Bloodlines im Zuge des Tätowierens gecovert werden, umnicht mehr sichtbar zu sein. Der Name dieser Behelfs-Outlines leitetsich aus der Wassermethode ab. Denn durch das Ziehen der Linien nurmit Wasser, tritt Blut aus. Ist die Wunde verheilt, sieht man dieBloodlines dann auch nicht mehr.Sende uns dein Bloodlines Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

23/12/2016

B

Ein sogenannter Blowout ist ein ungewollter Farbverlauf, der unschöne Schatten amTattoo verursacht. Anders als bewusste Schattierungen, ist einBlowout nicht an Form und Perspektive des Motivs orientiert. Fürdas Auftreten von Blowouts gibt es verschiedene Ursachen, wie etwadie Beschaffung des Gewebes. Hauptverantwortlich für die unschönenSchatten ist aber dennoch der Tätowierer. So treten Blowouts vorallem dann auf, wenn der Inker sein Handwerk nicht versteht (s. auch„Scratcher“). Denn sie sind hauptsächlich Resultat zu tiefgestochener Tattoos.Beim Tätowierendarf die Nadel nur maximal bis in die Dermis eintreten. Erreicht siediese nicht, verblasst das Tattoo innerhalb weniger Wochen merklich.Denn die Hautschicht oberhalb der Dermis erneuert sich regelmäßig.Tritt die Nadel hingegen zu tief ins Gewebe ein, verursacht sie nebenunschöner, gewölbter Narben unter Umständen auch Blowouts. Denn inden tieferen Hautschichten kann die Farbe ungehindert verlaufen. Wiegroß ein Blowout wird ist daher nicht vorhersehbar. Oft werden sieohnehin erst innerhalb von 24-48 Stunden nach dem Stechen sichtbar. Ein guterTätowierer verursacht auch bei schwachem Bindegewebe keine Blowouts.Die Farbschatten können nicht rückgängig gemacht, sondern maximalspäter durch ein Cover-up verdeckt werden. Oder durch eine weitereAusarbeitung des ursprünglichen Motivs. Sende uns dein Blowout Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

23/12/2016

B

Der Bodysuit ist zwar unter seinem englischen Namen in denTattoosprachgebrauch eingegangen, seine Ursprünge liegen abertatsächlich sehr viel weiter zurück. Der rituelle Bodysuit war beivielen tätowierten Naturvölkern ein Statussymbol für kriegerischeErfolge, für seinen Stand in der Gemeinschaft, für den Eintritt indas Erwachsenenalter, usw. Ironischer Weise ist der Bodysuitausgerechnet in der asiatischen Tattookultur sehr verbreitet. Unddas, obwohl Tattoos gerade in diesen Ländern oftmals nicht gerngesehen sind, weil sie den Körper verschandeln, den man von denEltern geschenkt bekommen hat. Oder weil man sie mit Kriminalität inVerbindung bringt. An solchen Vorurteilen hat die Verbreitung vonTattoos und besonders Bodysuits u.a. bei der Yakuza einen erheblichenAnteil. In unserer Kultur waren Bodysuits lange vor allem beiSchaustellern zu bestaunen. Sieerfreuen sich, ähnlich wie das Backpiece, besonders deshalb großerBeliebtheit, weil sie unter der Kleidung völlig unauffällig sind.Trotz ihrer Größe. Bodysuits können sich entweder über denkompletten Körper erstrecken oder an Handgelenken oder Ellbogen,Kragenausschnitt und Oberschenkel oder Fußknöchel abschließen. EinBodysuit besteht in der Regel aus einem großflächigen Motiv bzw.ist im gleichbleibenden Stil gestochen.Sende uns dein Bodysuit an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

13/09/2016

B

Ob Comic tatsächlich ein eigenständiger Stil ist odersich nicht doch eher auf das Motivsortiment beschränkt, sie andieser Stelle einmal dahin gestellt. Immerhin kann man Marvel-Heldenund DC-Schurken durchaus auch realistisch oder als Porträtsdarstellen. Comicfiguren bleiben sie deshalb trotzdem. Und das istauch schon der kleinste gemeinsame Nenner: Comic-Stil sind oftquietschbunte, knallige Tattoos von allerlei fiktionalen Figuren undGestalten. Spongebob oder Pu, der Bär, der Märzhase aus Alice imWunderland oder Alf. Aber auch Jediritter und Jabba, the Hut, Batmanoder Captain America. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, kannim Comic-Stil in die Haut gebracht werden. Dabei beschränkt sichaber Comic als Stil nicht ausschließlich auf Comic als Motiv.Comic-Stil wird von Outlines und knalligen Farben dominiert. Aber indieser Form lassen sich auch Muffins und Cupcakes, Einhörner oderKetchupflaschen stechen. Der Fantasie sind beim Comic-Stil keine Grenzen gesetzt.Und so ist mehr das Design, denn das Motiv ausschlaggebend. Das aberauch. Irgendwie. Also, so ganz lässt sich kein fester Rahmenabstecken, aber eins ist zumindest klar: Comic-Stil erkennt man. AnForm, Farbe und oft genug auch am Motiv. ####TATTOO INFOS ####Tattoo Träger: Michael B. (26) aus KaiserslauternStatement zum Tattoo: Da ich ein großer Videospiele Fan und auch Tattoo begeistert bin, war mein Sonic Tattoo nur eine Frage der Zeit. Pacman ziert bereits meinen linken Oberarm. Meinen linken Arm habe ich dieser Zeit gewidmet, Pacman und Sonic werden nicht lange allein bleiben, Lara Croft wird wohl mein nächstes Tattoo werden.Künstlerin: Moni Schwartzhttps://www.facebook.com/monischwartztattoos/Seemansgarn-Tattoo in BischofsheimFacebook: https://www.facebook.com/seemannsgarn.tattoo/Sende uns dein Comic Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

13/09/2016

C

Cover-up, Englisch für verdecken, überdecken, verbergen, vertuschen. Sie sind oft dieletzte Rettung für Gurkenträger vor dem Laser. Alte, verblassteTattoos oder schlecht gestochene Motive können mit Hilfe einesCover-ups überdeckt werden. Ein Cover-up ist sozusagen eineSchönheitskur für verkorkste Tattoos. Sie haben wohl schon somanche Liebschaft aus der Erinnerung gelöscht, wenn sie den Namender oder des Ex überdeckt haben. Auch einigen Altlasten aus derJugend haben sie schon eine Verjüngungskuren verpasst. Manchmalverwandeln sie aber auch nur ein nicht mehr als passend empfundenesTattoo in ein anderes Motiv. Nichtjedes Tattoo kann gecovert werden. Größe, Motiv und vor allemFarbwahl sind Kriterien, die passen müssen. Wobei die Radikalmethodeeines rein schwarzen Tattoos oft funktioniert. Soll aber mit einemMotiv gecovert werden, müssen entweder die Farben des ursprünglichenTattoos aufgegriffen werden. Oder aber knallige Farben, wie etwa Rotoder Blau, zuvor einer Laserbehandlung unterzogen werden, damit sieblasser werden. Dabei kommt es natürlich auch auf das Alter und denZustand der Originaltätowierung an.Sende uns dein Cover-up Foto an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

23/12/2016

C

Als Dotwork bezeichnet man einenbestimmten Tätowierstil, bei dem man, wie es der Name schon vermutenlässt, mit Punkten, also Dots, statt Linien arbeitet. Dotworks gehenzurück auf die Ursprünge der Tattoos, bei denen die Motive noch miteinfachen Werkzeugen Punkt für Punkt in die Haut geklopft wurden.Die Technik, die bei den Maori schon üblich war, erfreut sich auchheute wieder zunehmender Beliebtheit.Allerdings werden in unserenBreitengraden auch moderne Dotworks meistens mit elektrischenMaschinen gestochen. Oftmals wird das Dotwork auch eingesetzt, um beiBlackworks aus filigranen Linien Schatten und Kontraste zu schaffen.Durch diese Kombination sind Künstler und Kunde noch freier in derMotivwahl.Ein Dotwork verlangt Tätowierer undTätowiertem einiges ab. Präzision und Geduld machen aus deneinzelnen Dots ein vollständiges Motiv. Beliebt sind vor allemMandala-Designs, aber Dotwork ist nicht ausschließlich daraufbeschränkt. Es lassen sich auch mit dieser Technik anspruchsvolleBilder und Effekte tätowieren. ### TATTOO INFOS ### Studio: Factory of ArtFacebook: https://facebook.com/Factory-of-Art-215261781905913/Sende uns dein Dotwork -Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)TattooMagazin App~> Android Free: http://bit.ly/2dKKIdf~~> Android Pro: http://bit.ly/2eG2YsU~> iOS Free: http://apple.co/2eMa39r~~> iOS Pro: http://apple.co/2eMbHI9

12/09/2016

D

Ed Hardy ist eine der lebenden Legendender Tattooszene und darunter einer der ganz wenigen, die auch demMainstream längst ein Begriff sein dürften. Aber Don Ed Hardy istmehr als nur poppiges Tattoodesign auf Schuhen, Schulordnern undShirts. Er hat aus schnoddrigen Tattoos filigrane Kunstwerkegeschaffen und war einer der ersten, wenn nicht gar der erste, derKunst aus den Hörsälen, Galerien und Ateliers in die Tattooshopsbrachte. Seine detailreichen Motive und die saubere Ausarbeitungmachten ihn zum Vorreiter und er prägte das, was heute alsklassischer Oldschool-Stilbekannt ist. DasTätowieren lernte Hardy bei Tattoogrößen wie Sailor Jerry und HoriHide (Japan). Als er in die USA zurückkehrte eröffnete er seineigenes Studio und tätowierte bis in die 2000er Jahre noch selbst.Seine Arthritis zwang ihn aber dazu, die Nadel schließlich doch anden Nagel zu hängen. Sein legendäres Tattoo-City-Studio in SanFrancisco wird heute von seinem Sohn weiter geführt. Ed Hardy selbstveröffentlicht immer noch Bücher und Kunstwerke aus seiner eigenenFeder. Von seinem 2002 gegründeten Modelabel, für das er über dieTattooszene hinaus bekannt geworden ist, hat er sich längstdistanziert und die Lizenzen bereits kurz nach der Gründung schonwieder verkauft.TattooMagazin App~> Android Free: http://bit.ly/2dKKIdf~~> Android Pro: http://bit.ly/2eG2YsU~> iOS Free: http://apple.co/2eMa39r~~> iOS Pro: http://apple.co/2eMbHI9

12/09/2016

E

Emla ist der Name einer Salbe, die betäubt. Bei Tätowierern ist das Lokalanästhetikum umstritten. Das liegt darin, dass die Betäubungssalbe zur Anwendung auf gesunder Haut gedacht ist. Wird im Zuge des Tätowierens die Haut verletzt, können Reste der aufgetragenen Salbe in die Haut oder in den Blutkreislauf eindringen. Wenngleich keine Zahlen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko belegen, raten die meisten Tätowierer vom Gebrauch der Salbe ab.Vor allem Tattoo-Neulinge haben oft Angst vor Schmerzen beim Stechen. Dennoch sollten Betäubungscremes wie Emla-Salbe nur in Absprache mit dem Tätowierer verwendet werden. Einige berichten davon, dass die Salbe die Hautstruktur verändert. Das kann im schlimmsten Fall zu einem verzerrten Tattoo führen. Anwender selbst erzählen oft, dass die Wirkzeit der Betäubungssalbe sehr kurz ist und die Schmerzen danach umso schlimmer sind.Manche Tätowierte oder Tätowierer greifen auf Emla oder ähnliche Produkte zurück, wenn die Tattoo-Sitzung lange andauert, um die letzten Minuten des Tätowierens erträglicher zu machen. Die meisten allerdings halten nichts bis wenig von der Salbe, die der ein oder andere Arzt Männern empfiehlt, um vorzeitigen Samenerguss zu vermeiden. Am Ende gehört der Schmerz zum Tätowieren dazu und wird zumeist ohnehin überschätzt.Sende uns dein Emla- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

29/12/2016

E

Fantattoos sind vor allem eins: Eine Liebeserklärung. Ein Zeichen bedingungsloser Bekenntnis und zeitloser Unterstützung. Das gilt für Fußballvereine genauso, wie für den Lieblings-Sneaker- Hersteller, den Lieblingssänger, -Schauspieler und, wenn es hart auf hart kommt, auch für die Lieblingsbiersorte. Fantattoos strotzen vor Symbolkraft und haben eine unmissverständliche Botschaft.Fantattoos decken in Sachen Ideen, Umsetzung, Platzierung und Stil die komplette Bandbreite ab, die das Tätowierhandwerk heutzutage realisieren kann. Da findet auch schon mal das Heimstadion vom Lieblingsverein auf dem Rücken Platz, wird das Realistic-Porträt des verehrten Filmdarstellers auf den Oberschenkel tätowiert oder das Logo der Lieblingsmarke irgendwo als dezentes Minitattoo gestochen. Fankultur hat mit Leidenschaft, Aufopferung und Treue zu tun. Eigenschaften, von denen Tattoos mindestens genauso zeugen. Treffen Fankultur und Tattooleidenschaft aufeinander, potenziert sich das Ganze um ein Vielfaches. Ein echter Fan steht hinter seinem Lieblingstar, egal, welcher Skandal dessen Karriere gerade durchschüttelt. Ein echter Fan bleibt seinem Verein treu, auch, wenn der Abstieg droht. Und genau diese Einstellung, dieses Lebensgefühl, machen Fantattoos aus: Ein Fantattoo verpflichtet.####TATTOO INFOS ####Fan-Tattoo: Mike Ness von Social Distortionhttp://socialdistortion.comTattoo Trägerin: Katharina R. aus StuttgartStatement zum Tattoo: Bewegt dazu hat mich letztendlich die spontan Idee auf dem Konzert von Social Distortion. Habe Mike Ness endlich auf der Bühne gesehen und dachte mir "den lässt dir stechen", habe eine Schwäche für den Typ Mann. Ich liebe es immernoch wie am ersten Tag!Tattoo Künstlerin: Lena von Psycho Art Tattoo // KarlsruheFacebook: https://facebook.com/PsychoarttattooWebseite: http://psychoarttattoo.de## FAN TATTOO GALERIE ##Fan Tattoos (folgt)Sende uns dein Fan-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

21/10/2016

F

Abgesehen von einem Blitz als Motiv sind FlashsTattoovorlagen. Heutzutage sind Tattoos sehr individuell und werdenvom Tätowierer in der Regel gezielt für den Kunden entworfen unddesignt. Früher aber waren die Tattoomotive relativ einheitlich unddie Gestaltungsmöglichkeiten ziemlich begrenzt. Damals diente einFlash also als Vorlage für das meist Laufpublikum, das Tattooshopsfrequentierte. Siehe hierzu auch „Walk-In“. Tattoo Flashs waren also Motivzeichnungen, die an denWänden von Tattoostudios und in extra zusammengestellten Ordnernaushingen und auslagen, damit der Kunde sich ein Bild von der Arbeitdes Künstlers machen und sich vor Ort und schnell für ein Motiventscheiden konnte. Es gibt sogar ganze Flash-Bücher, die vonrenommierten Artists wie Sailor Jerry und anderen Koryphäen zumVerkauf angeboten wurden.Während ein Flash lange Zeit das Repertoire einesTätowierers widerspiegelte, ist es heute eher eine Aussage über diegestalterischen Fähigkeiten des Artists. Sprich, Flashs dienen heuteeher dazu, dem Kunden zu vermitteln, was mit Nadel und Farbe allesmöglich ist, untermauern den Stil des jeweiligen Tätowierers unddienen als Referenz für geleistete Arbeit, mehr als dass sie reineVorlage sind.

13/09/2016

F

Es gibt sie in groß, in klein, in saftigem Flaschengrün oder in Essig eingelegt.Manche tragen sie aber auch auf der Haut. Die Gurke. Als Gurkebezeichnet man schlecht umgesetzte Tattoos. Tätowierungen also, beidenen zu oberflächlich oder zu tief gestochen wurde. Tätowierungen,die sowohl in grafisch-künstlerischer, als auch in handwerklicherHinsicht von purer Selbstüberschätzung des Tätowierers zeugen. Hinund wieder aber auch Tätowierungen, die verblasst und verlaufen oderausgefranst sind. Wann genau dieGurke zum Symbol für schlecht gestochene Tattoos geworden ist, istnicht belegt. Belegt ist aber, dass Gurken ihre Träger bisweilenschwer belasten können. Mit einer Jugendsünde irgendwo am Knöchelkann man noch leben, ihr sogar was Witziges abgewinnen. Aber wenn essich um ein großes Tattoo handelt, das nicht so eben zu verdeckenist, ist eine Gurke mindestens ein Ärgernis. Wie überall gibt eseben auch unter Tätowierern schwarze Schafe. Der Leidtragende istdann der Kunde.(siehe auch„Cover-up“ & „Scratcher“)Sende uns deine Gurke an: tattoos@tattoomagazin.de(Statement zum Tattoo)

23/12/2016

G

Hannya-Masken stammen aus Japan,genauer aus dem japanischen Theater / Schauspiel. Die Hannya-Maskestellt das böse Gesicht einer Frau dar. Klassische Features sindihre Hörner, die auffälligen, übergroßen Augen und ein zur Fratzeverzerrter Mund. Oft ergänzt durch eine schlangenhafte Zunge undeinen grüne Gesichtsfarbe. Im japanischen Schauspiel tratentraditionell nur Männer auf, weshalb ursprünglich nur zurDarstellung von Frauen, Geisterwesen und Göttern Masken entworfenwurden. Den Counterpart der durch Hannya-Maskendargestellten Frauenwesen stellen die drei Furien der griechischenMythologie dar. Die japanische Maske symbolisiert eine von Eifersuchtund Rachsucht zerfressene Frau, die sich in eine Dämonin verwandeltund ihre Wut an unschuldigen Opfern auslässt. Laut Legende frisstsie auch schon mal kleine Kinder. Um ihren Blutdurst stärker in denVordergrund zu rücken, wird die Hannya-Maske oft auch in rottätowiert. Was dieHannya-Maske als Tattoomotiv so faszinierend macht, ist neben ihrertiefen Verwurzelung in der japanischen Kult- und Götterwelt dievielseitige Möglichkeit ihrer Darstellung, die Tiefgründigkeitihrer Bedeutung und die Verknüpfung zum Seelenleben ihres Trägers.Denn jeder Mensch trägt eigene Dämonen in sich, die es bekämpfenund kontrollieren gilt. Sende uns deine Hannya-Maske an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

H

Das Tätowieren ist die einzige Kunst, die unter die Haut geht und für die Ewigkeit hält. Zumindest wenn der Künstler Ahnung hat! Auch wenn das Tätowieren in den letzten Jahrzehnten endgültig seinen Ruf als Knastsünde verloren hat und gefühlt jeder Zweite tätowiert ist, gibt es immer noch genug schwarze Schafe in der Tätowierszene, die die Unwissenheit und Naivität ihrer Kunden ausnutzen. Was aber passiert beim Tätowieren eigentlich wirklich in der Haut? Die menschliche Haut besteht aus mehreren Schichten. Grob gesagt kann man sie in die Oberhaut und die Lederhaut unterteilen. Die Oberhaut besteht aus den Hautschichten, die sich nach und nach immer wieder erneuern, die Lederhaut ist die "bleibende" Schicht zwischen Oberhaut und Fett.Schon jetzt ist eigentlich klar: Ein Tattoo muss in die Lederhaut gestochen werden, sonst ist es “temporär”. Ein professioneller Tätowierer sticht die Tattoofarbe unter die sechste Hautschicht ca. 1-1,5 mm unter die Hautoberfläche. In der Lederhaut befinden sich Muskeln, Blut- und Lymphgefäße, deswegen ist beim Tätowieren besondere Hygiene gefragt. Sterile Nadeln und desinfizierte Arbeitsmaterialien sind genauso Pflicht wie das Tragen von Handschuhen und das regelmäßige Desinfizieren der entstehenden Wunde. Vor dem eigentlichen Tätowieren wird die Haut rasiert, damit die Vorlage gut aufliegt und somit nicht verfälscht wird. Tätowiert wird mit verschieden großen Nadeln, die von der elektrischen Tätowiermaschine in die Haut gestochen werden und so Farbe in die Lederhaut abgeben. Je nachdem ob dabei Blutgefäße verletzt werden, kann die Haut beim Tätowieren bluten. Tätowiermaschinen lassen die Nadeln je nach Größe etwa 800 bis 7.500 mal pro Minute in die Haut schnellen. Durch diese ständige "Reizung" kann die Haut schon während des Tätowierens anschwellen und rötet sich. Ein frisches Tattoo ist eine Wunde und muss daher nach dem Tätowieren deszinfiziert werden. Danach trägt der Tätowierer außerdem Vaseline auf die Wunde auf und verklebt sie meist mit Klarsichtfolie. Das hat den Effekt, dass nicht sofort eine Kruste entsteht und die Haut sich nur oberflächlich erneuert. Immer wieder geraten nicht nur hygienische Bedenken an das Tätowieren in die Schlagzeilen, auch die verwendeten Farben stehen regelmäßig in der Kritik.Diese Bedenken sind meist allerdings veraltet. Früher war man sich nicht darüber im Klaren, dass die Lederhaut eine Art Transporteur ist. Schmutzpartikel oder Schadstoffe können über sie in den gesamten restlichen Körper transportiert werden. Heute gibt es Tätowiermittelverordnungen, die gewährleisten, dass Farbstoffe keinerlei schädliche Substanzen für den Körper enthalten. Wer sich bei einem seriösen Tätowierer stechen lässt, muss sich also nicht vor gesundheitlichen Folgen fürchten. Auch wenn das Tattoo schon auf der Haut und die Freude groß ist, ist Vorsicht geboten.Ein Tattoo muss gepflegt werden! Die Empfehlungen dazu variieren zwar von Tätowierer zu Tätowierer, aber bestimmte Regeln empfehlen sie alle: Nachdem die Folie vom Tattoo entfernt wird, sollte der "Gestochene" es mit warmen Wasser und einem Waschlappen reinigen. Danach wird die Haut vorsichtig trocken getupft. Ab dem Moment, an dem die Wunde nicht mehr feucht ist (nach etwa zwei Tagen), sollte sie täglich mit fetthaltiger Creme wie "Bepanthen" eingerieben werden. Das verhindert das harte Verkrusten der Tätowierung. Wird ein Tattoo richtig gepflegt, pellt sich die Oberhaut nach und nach in dünnen, pergamentartigen Schichten ab. Diese sind zwar farbig, brechen aber keine Farbe aus der Lederhaut und beschädigen so das Tattoo nicht. Wer lange etwas von seinem neuerworbenen Hautschmuck haben will, sollte in den ersten Wochen nach dem Tätowieren außerdem auf Solarium, Schwimmbad, die Badewanne und ausgiebiges Sonnen verzichten – denn das könnte die Farben ausbleichen. Auch wenn die Risiken lange nicht mehr so zahlreich sind wie noch vor ein paar Jahren, eine Regel gilt auch heute noch für das Tätowieren: Think before you ink! Denn auch der beste Tätowierer kann und will seine Arbeit bestimmt nicht rückgängig machen.TattooMagazin App~> Android Free: http://bit.ly/2dKKIdf~~> Android Pro: http://bit.ly/2eG2YsU~> iOS Free: http://apple.co/2eMa39r~~> iOS Pro: http://apple.co/2eMbHI9

25/07/2016

H

Es gibt zwei Ansätze, die die Wundheilung bei frischen Tätowierungen fördern.Die Feuchtheilmethode und die Trockenheilmethode. Welche Methodebevorzugt wird, kommt auf den Tätowierer und nicht zuletzt auf denTätowierten selbst an. Unter Umständen kann es auch Jahreszeitabhängig sein oder von den Lebensumständen (Stichwort: Arbeitgeberbzw. Branche). So ist in den Wintermonaten die Trockenmethode nichtunbedingt empfehlenswert, weil dann der Kleidungsstoff auf demfrischen Tattoo aufliegt und reibt. Bei derFeuchtheilung wird die Salbe und Folie mehrfach am Tag erneuert. Inder Regel für die ersten 3 bis 4 Tage und Nächte. Je nachKörperstelle auch mal bis zu einer Woche. Der Vorteil dieserHeilmethode ist, dass sie beim Schlafen Bettlaken und Pyjama schont.Manche Tätowierte berichten auch, dass die Tattoos gefühlt saubererabheilen. Es gibt auch bei dieser Heilmethode Abwandlungen. Etwa, aufdie Salbe zu verzichten und das Tattoo nur zu folieren. Bzw. dieSalbe erst zum Einsatz zu bringen, wenn die Folie nicht mehrverwendet wird. Bei jedem Folienwechsel muss das Tattoo mit lauwarmemWasser abgewaschen werden. Die Trockenheilungist sozusagen das Lufttrocknen des Tattoos. Hierbei wird die Foliewenige Stunden nach dem Stechen bzw. sobald man vom Termin nach Hausekommt, entfernt. Das Tattoo wird von Salben- oder Vaselineresten mitlauwarmem Wasser gereinigt und ab dann offen getragen. Je nach Größedes Tattoos und Beschaffung der Haut, kann das aber Farb- undBlutflecken auf der Bettdecke verursachen. Außerdem muss das Tattoobei dieser Methode möglichst lange und häufig offen getragen werdenund darf nicht von Kleidung verdeckt werden, damit es „atmen“kann. Auch eineKombination aus beiden Heilmethoden ist denkbar. So kann bspw. dasTattoo tagsüber offen getragen werden. Die ersten drei Nächte aberimmer noch mit Folie umwickelt werden, um Laken und Co. zu schonen.Spätestens wenn die Silberhaut das Tattoo überzieht, kann aber auchbei der Feuchtheilung auf Folie verzichtet werden. Sende uns dein Heilungs- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

23/12/2016

H

Die Vorurteile, mit denen Tätowierte noch heute oft zu kämpfen haben, kommen nicht von ungefähr. Tatsächlich gab es Zeiten, zu denen eher zwielichtige Gestalten Tattoos trugen. Diese dann aber schon immer sehr provozierend und selbstbewusst an meist sichtbaren Stellen. Eines der bekanntesten Motive für Knasttattoos ist die Träne am Augenwinkel. Eine Träne symbolisiert die ersten 10 verbüßten Jahre hinter schwedischen Gardinen. Bekanntschaften mit Menschen, die mehr als eine Träne am Auge haben, dürften also eher zu den ungemütlicheren Zeitgenossen gehören.Auch im Gefängnis werden Tattoos gestochen. Heimlich und mit selbstgebastelten Maschinen, als Farbe wird Kugelschreibertinte oder Zigarettenasche verwendet. Von den gesundheitlichen Risiken einmal abgesehen, sind solche Tattoos von Kultur zu Kultur unterschiedlich. In Russland sieht man z.B. häufig religiöse Motive. Aber es gibt auch sehr bekannte Motive, die übergreifend verstanden werden. Die Knastträne am Augenwinkel oder die drei oder mehr Punkte an der Hand oder am Auge, kennen die meisten. Dabei stehen die Punkte in der Regel entweder für die verbüßten Jahre hinter schwedischen Gardinen, für die Anzahl begangener Straftaten oder für das ungeschriebene Knastgesetz „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“. Auch die Träne symbolisiert „abgesessene“ Zeit. Andere Motive hingegen stehen für die Art der Taten. So gibt es bestimmte Knasttattoos für Mord, Totschlag und alle anderen Verbrechen. Andere Motive hingegen stehen für die Sehnsucht nach Freiheit. So kann man hier und da auch Schwalben oder Spinnweben (am Ellbogen, steht für Mord im Knast), Sterne (die wie bei Polizei oder Armee die Rangordnung im Knast symbolisieren) oder Pin-ups (die v.a. in Russland für Verbrechen an Frauen gelten) sehen.Aber selbst bei Knasttattoos gibt es kulturelle Unterschiede. Während sich westliche Knackis auch gern mal Pin-ups in die Haut arbeiten, stehen in russischen Gefängnissen Tattoos von Frauen (z.B. auf dem Scheiterhaufen) als Symbol für das begangene Verbrechen: Frauenmord. In Russland sind auch Kirchen und Heiligenbilder als Knasttattoo sehr beliebt und Dolche in der Halsregion machen klar, dass der Insasse auch in Haft schon gemordet hat. Als Knasttattoo werden sogar scheinbar harmlose Motive wie Katzen und Sterne anderer Symbolik aufgeladen. Sende uns dein Knast-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Statement zum Tattoo)

13/09/2016

K

In den letzten Jahren sieht man vermehrt, Tattoos, die La Catrinadarstellen. Ihren Ursprung hat sie in Mexiko, wo sie zunächst einkarikierendes Motiv für die reiche Oberschicht war, mit der Zeitaber zum Symbol für den Dìa de los muertos, den Tag der Toten,geworden ist. In der klassischen Darstellung ist La Calavera Catrinaeine hochgewachsene Dame in europäisch aristokratischem Kleid. Aufdem Skelettkopf trägt sie einen Hut mit breiter Krempe und Feder. Erstmals entworfen wurde sie von José Guadalupe Posada. Der Künstlerverpasste ihr eine gesellschaftskritische Funktion, später wurde dieWeiterentwicklung La Catrinas zum Symbol der mexikanischenRevolution, dann zur Ikone des Tags der Toten und heute ist sie einbeliebtes Motiv für Tattoofans. Dabei wird La Catrina immer wiederneu interpretiert. Mal als Realistic umgesetzt, mal abstrakt. Moderne La-Catrina-Tätowierungen versehen sie oft mit femininenAttributen, wie Make-up oder langen Haaren. Manchmal trägt LaCatrina dann auch Gesichtstattoos. Der gleichen Tradition entstammendie nicht minder beliebten Sugar-Skull-Tattoos, die gerne auch als LaCatrinas männlicher Gegenpart mit mexikanischem Sombrero und demklassischen, dicken Schnurrbart dargestellt werden. Sende uns deine La-Catrina an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

13/09/2016

L

Aka. Der Schriftzug. Beim einen erfreut sich seit jeher großerBeliebtheit, der andere hasst ihn. Der eine mag seineUnmissverständlichkeit, der nächste hasst das Plakative. Letteringsbzw. Schriftzüge lassen sich definitiv zu den Trendtattoos zählen.Egal, ob der Name der aktuellen Lebensabschnittsgefährtin, derbesten Freundin, der Oma, des Cousins der Mutter vom Schwippschwager… Namen sind eine der beliebtesten Formen beim Lettering. Aber auchSongzeilen oder ganze -texte, Zitate, Gedichte, derLieblingsfußballverein, der Stadtteil oder irgendwelche Bonmots undLebensweisheiten. Alles kann als Lettering umgesetzt werden. NeuenAufschwung erfährt das Lettering in Verbindung mit den großen,globigen Trash-Polka-Tattoos. Wobei hier auf geschwungeneSchriftarten verzichtet wird und stattdessen alteSchreibmaschinentypografie angewendet wird. Meistens aber werdenSchriftzüge in verspielten, verschnörkelten und geschwungenenStilen tätowiert. Man sieht aber auch immer wiederGraffiti-Schriftarten, wilde, chaotische Typos, Comic-Schriften oderaltenglische Schrift. Lettering ist in unterschiedlichen Größen undArten zu haben und hat sich dadurch ein wenig Individualitäterhalten. ### TATTOO INFOS ### Künstler: Sergei MurdocStudio: Art Faktors Tattoostudio EssenFacebook: https://www.facebook.com/artfaktors/Sende uns dein Lettering Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

13/09/2016

L

Maori-Tattoossind die Begründer der westlichen Tattookultur. EuropäischeSeefahrer brachten von ihren Reisen polynesische Tattoos mit und mitihnen gleich auch den Begriff Tatau, von dem sich unser heutegeläufiges Tattoo oder Tätowierung ableitet. Maori-Tattoos, sindähnlich wie traditionelle Asiatattoos, mit sehr spirituellaufgeladen. Sie stehen für eine enge Verbindung zwischen Mensch,Natur und Götterwelt. Jenach Motiv konnte man bei den Maori die Stellung innerhalb derStammesgemeinschaft erkennen. Viele Symbole sind aber auchSchutztattoos. Eidechsen und Geckos sind häufige Maori-Motive. Siesind Botschafter des Gottes Moko, nach dem auch die traditionelleGesichtstätowierung bei den Maori benannt ist. Tikis, die wir eherals Holzstatuen mit menschlichen Gesichtszügen kennen, zählenebenfalls zu den Heiligentattoos Polynesiens.Diemeisten Maori-Tattoos sind von der Natur und den Elementenbeeinflusst. Haifischzähne, Schildkrötenpanzer, Wellen,Sonnenmotive, Speerspitzen, u.v.m. sind klassische Motive, die festmit dem Leben der Polynesier verknüpft sind bzw. waren. Weil jedesSymbol eine andere Bedeutung hat, kann man Maori-Tattoos ganzindividuell zusammenstellen, sodass sie den Träger perfektrepräsentieren und schützen. Für polynesische Tattoos bitteunbedingt zum Spezialisten gehen! ### TATTOO INFOS ### Studio: Art Faktors Tattoostudio EssenFacebook: https://www.facebook.com/artfaktors/Sende uns dein Maori-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

13/09/2016

M

Miami Ink war der Name des ersten TV-Formats, das Tätowierungen demDurchschnittsbürger zugängig machte. Sendungen wie Miami Ink trugenund tragen einen großen Teil dazu bei, Vorurteile gegenüberTätowierern und Tätowierten abzubauen. In der Vorreitersendung ausAmerika wurden die Tätowierer um Ami James, der nach dem Ende derSendung, ein weiteres Tattoostudio in New York eröffnet hat, dessenEntstehung und Eröffnung die Zuschauer unter dem Titel NY Inkebenfalls vor dem Fernseher begleiten konnten. Dem Erfolg derReality-Show Miami Ink verdanken auch Tattoogrößen wie Chris Garverund Kat von D ihre weltweite Bekanntheit. ChrisGarver ist immer wieder auch auf deutschen Tattoo Conventionsanzutreffen. Kat von D bekam nach ihrem Ausstieg aus Miami Ink ihreeigene Sendung mit dem Namen LA Ink, in denen unter anderemTattoostars wie Nikko Hurtado sich die Ehre gaben. SeitFernsehsendungen wie Miami Ink so viele Menschen erreichten,vervielfachen sich ähnliche Formate auch in Deutschland. HorrorTattoos oder Cover Up begleiten Kunden mit schlecht gestochenen oderalten Tattoos, die sie von Größen der deutschen Szene covern undausbessern lassen. Solche Serien wären ohne den Erfolg von Miami Inkwohl nicht entstanden.

13/09/2016

M

Mini-Tattoos sind besonders kleine Tattoos, welche vor allem bei Menschen gefragtsind, die nur wenige Tätowierungen tragen , oder ihre Tattoosberufsbedingt vielleicht auch verstecken müssen. Das gehteben mit einem kleinen, unauffälligen Motiv besser, als mit einemgroßflächigen Tattoo. Wobei der Reiz eines Mini-Tattoos natürlich durchausauch in seiner Größe selbst liegen kann. Fürden Tätowierer sind Mini-Tattoos aufgrund des begrenzten Platzes eineHerausforderung. Das Tattoo-Motiv muss hierbei ja trotzdem so gestaltetsein, dass man das Design auch nach Jahren noch erkennen kann.Besonders, wenn mit Schatten und Effekten gearbeitet werden soll,stellen Mini-Tattoos hohe Anforderungen an das Können desTätowierers. Fansvon kleines Tattoos schätzen dessen Unauffälligkeit und dieMöglichkeit, es dennoch bei Bedarf in Szene setzen zu können. Ein Mini-Tattoo ist für den Kunden intimer, als ein raumgreifenderes Tattoo-Motiv. Dafür muss er dann aber auch in Kauf nehmen, dass nicht jedesMotiv problemlos und langfristig ansehnlich als Mini-Tattoo gestochenwerden kann.####TATTOO INFOS ####Tattoo Trägerin: Lisa H. (25) aus Ilmenau Statement zum Tattoo: Die Pfote ist eine Anlehnung an den Originalabdruck meines Hundes, für den dieses Motiv steht. Der Fuß wurde bewusst gewählt, um frei entscheiden zu können, ob es sichtbar oder unsichtbar sein soll. Künstler: Luke Kreuter von "Kingsman Tattoo" - Weitisberga## MINI TATTOO GALERIE ##Mini-Tattoo-Motive (Tattoo Galerie)TattooMagazin App~> Android Free: http://bit.ly/2dKKIdf~~> Android Pro: http://bit.ly/2eG2YsU~> iOS Free: http://apple.co/2eMa39r~~> iOS Pro: http://apple.co/2eMbHI9

12/09/2016

M

Neotraditional oder in unseren Breitenrgaden analog zu OldSchool auch NewSchoolgenannt, sind die modernen Erben der Traditionals. Das heißt, dassman sich in Sachen Stil sehr stark an den Vorgaben der Oldschoolorientiert, bei den Motiven aber kaum Grenzen gesetzt sind. Hierfindet sich das traditionelle Element also vor allem beim Stil. Indiesem Fall sind also die Motive das, was die OldSchool von der New School bzw. die Traditionals von den Neotraditionalsunterscheidet. Ein Anker mit dicken Linien und kräftigen Farben istdann eher den Traditionals zuzuordnen, während eine Matroschka oderein Porträt im selben Stil gestochen eher zu den Neotraditionalszählt.Die einfachste und gängigste Unterscheidung ist alsodie des Motives. Moderne Motive und Designs, die es zur Zeit derSeefahrer noch nicht gab, nennt man Neotraditionals oder New School.Klassische Seefahrersymbolik dagegen Traditionals oder OldSchool.Lediglich in ihrer Machart sind die beiden Stilrichtungen vereint.Sende uns dein Neo-Traditionals -Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

N

Der Beruf des Tätowierers ist wohl einer der Kreativsten überhaupt. Dank der ständig wechselnden Trends und Individualität der Kunden, gibt es fast nicht’s mehr, das noch nie tätowiert wurde. Früher war das anders! Wer sich schon einmal bei einem Old Style-Tätowierer umgeschaut und Mappen mit alten Motiven durchstöbert hat, dem ist eins aufgefallen: Motive wie Schwalben, Pin-Ups, Segelschiffe oder blutende Herzen treten genau so immer wieder auf wie die Grundfarben Schwarz, Gelb, Blau und Rot. Old School-Motive erleben zwar seit einigen Jahren auch kommerziell ein Revival, trotzdem finden sie erst durch die New School endgültig wieder ein festes Standbein in der heutigen Tattoo-Szene! Hinter dem Begriff New School versteckt sich sinngemäß die Neuinterpretation von Old School-Motiven. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger aber ist die New School sehr laut und bunt und viel plakativer und vor allem kreativer! Die Basismerkmale des Old School werden fast immer übernommen und finden sich beim New School Tattoo in den dicken Outlines und und den knalligen Farben wieder. Das war es aber auch schon fast mit den Gemeinsamkeiten zwischen den zwei Stilrichtungen.Ein besonders auffälliger Unterschied ist die riesige Farbpalette der New School Tattoos. Das liegt nicht alleine daran, dass es heute einfach viel mehr Farben gibt, als noch vor ein paar Jahrzehnten. Auch sind Tätowierungen viel anerkannter und damit wächst der Mut der oft immer jünger werdenden Tattoo-Kundschaft. Tattoos sind heute keine Kennzeichnung mehr, die die Zugehörigkeit zu einer Gruppe ausdrücken, sondern ein Gefühls-Abbild des Trägers auf seiner Haut.Aber nicht nur die Einstellung zu der Tätowierung, sondern auch die Motive an sich haben sich stark verändert. Klassiker wie Totenschädel oder Anker bilden zwar oft das Herz eines Motivs, die Darstellung darf aber viel moderner und weniger statisch sein. Schwalben können beispielsweise im Comic-Stil gestochen und Pink ausgefüllt werden. Die Message beim New School ist eindeutig „Spaß“! Gestochen wird, was gefällt! Wer einen Roboter auf der Wade haben will, der bekommt ihn. Wer ein Pin-Up mit Hello Kitty-Shirt aus dem Dekoletee winken haben möchte, der zieht keine schrägen Blicke mehr auf sich.Besonders wichtig sind und bleiben im New School aber neue Interpretationen der "alten" Motive. Ein gutes Beispiel dafür ist die Neuinterpretation von Schädel-Motiven. Immer häufiger sieht man heute den mexikanischen Sugar Skull, der traditionell sehr spielerisch verziert und mit extrem knalligen und vielen verschiedenen Farben ausgefüllt wird. In der Old School wird der Schädel sehr einfach, meist seitlich, und oft in Kombination mit Schriftbanderolen oder anderen Motiven dargestellt. Diese beiden Motive haben zwar jeweils ihre eigenen Berechtigung, kunstvoller ist aber definitiv der Sugar Skull. Er lässt Träger und Tätowierer unendlich viele Möglichkeiten für kreative Experimente und lässt die verschiedensten Interpretationen zu. Gerade weil New School Tattoos so laut und plakativ gestochen sind, sollten sie nicht leichtsinnig und unüberlegt gestochen werden. New School Tattoos sind auffällig und großflächig – deswegen sollten Anfänger wohl eher die Finger davon lassen. Außerdem sind New School Tattoos weniger mit einem Statement belegt. In der Old School stehen beispielsweise Schwalben, geprägt von den Seefahrern, für die Sehnsucht nach einem geliebten Menschen. Wer sich allzu leicht von der New School mitreißen lässt, kann sich daher schnell eine ungeliebte Jugendsünde "einfangen".Sende uns dein New-School-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

25/07/2016

N

Oldschool wird ein bestimmter Tattoostil in Verbindung mit bestimmtenTattoo-Motiven genannt. Wer ein Oldschool-Tattoo im Ausland stechenlassen möchte, sollte aber vielleicht lieber auf den BegriffTraditionalzurückgreifen. In Übersee ist dieser Name für Oldschool-Tattoosweitaus geläufiger. Bei uns hat sichdie Beizeichnung eingebürgert, weil man darunter sowohl die Motive,wie auch die Art Tätowierungen zu stechen von den Vorreiternübernommen hat. Tattoos kamen mit den Seefahrern und Piraten zu unsin die westliche Welt und diese haben sich oftmals Motive tätowierenlassen, die ihr Leben und ihren Beruf symbolisiert haben. So findet man unter klassischen Oldschool-Motiven oftDolche und Pistolen, aber auch Steuerräder, Kreuze, flammendeHerzen, Seeungeheuer und Schiffe. Die Motive stehen oft fürAbenteuer, Mut und Stärke, aber auch für Liebe und Sehnsucht. Auchdie Umsetzung der Tattoo-Motive ist dem Stil der alten Schulenachempfunden und ist durch meist dicke, schwarze Linien und dichte,satte Farben gekennzeichnet.Sende uns dein Oldschool -Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

O

Wer sich ein Tattoo stechen lässt und möglichst lange Freude daran haben will,sollte die Pflegehinweise seines Tätowierers beachten. Diese weichenvon Studio zu Studio ein bisschen ab. Grundsätzlich kann man sichals Faustregel sehr gut an der eigenen Wundheilung und derSensibilität der Haut orientieren. Grundsätzlich trockenere undsensiblere Haut braucht nach dem Tätowieren unter Umständen mehrPflege. Auch die Körperstelle und die Größe der Tätowierung habenEinfluss auf die Pflegeintensität.KleineTätowierungen an unproblematischen Stellen heilen meist ohnegrößeres Zutun ab. Grundhygiene vorausgesetzt. Es gilt aber beiTätowierungen aller Art, dass es sich nun einmal um eine Wunde, eineVerletzung der Haut handelt. Der Körper reagiert darauf und setztsein Immunsystem in Gang. Auch deshalb kann man nach längerenSitzungen schon mal körperlich schlapp sein. Hin und wieder kann espassieren, dass das System die Farbpartikel als Fremdkörper undEindringlinge abstoßen will. Die Folge können Entzündungen sein.Deshalb ist gute Pflege von Tattoos unerlässlich.Eine Wundsalbesollte zumindest in den ersten drei Tagen regelmäßig aufgetragenwerden. Vor dem Einsalben sollte das Tattoo mit lauwarmem Wasser ohneSeife vorsichtig abgewaschen werden. Um Flecken von Farbresten undWundsekret an der Kleidung zu vermeiden, kann man die ersten Tagenach dem Eincremen Frischhaltefolie über die Tätowierung wickeln.Besser ist es aber, das frische Tattoo so viel wie möglich offen zutragen. An der Luft heilen oberflächliche Hautverletzungen besser.Als solche sollte eine Tätowierung nach dem Stechen betrachtetwerden. Und entsprechend gepflegt.s.a. HeilungSende uns dein Pflege- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

23/12/2016

P

Vor dem Gesetz sind Tätowierungen kein Körperschmuck, sondern stellenrein rechtlich gesehen eine Körperverletzung dar. Damit einTätowierer nicht im Nachhinein von Kunden verklagt werden kann,müssen diese eine Einwilligung unterschreiben, in der sie sich mitder geplanten Körperverletzung einverstanden erklären undbestätigen über die Pflege und mögliche Folgen bei unsachgemäßerBehandlung ihrer Tattoos aufgeklärt worden zu sein.DieseEinwilligung gilt rechtlich als Vertrag zwischen Tattoostudio bzw.Tätowierer und Kunden. Da man in Deutschland vor dem Gesetz erst mit18 Jahren volljährig und somit geschäftsfähig. Das heißt, dassman auch erst ab 18 Jahren auf eigenen Wunsch tätowiert werden kann.Vor der Volljährigkeit muss ein Erziehungsberechtigter dieEinwilligung unterschreiben. Viele Tattoostudios lehnen dasTätowieren von unter 18-Jährigen aber auch mit OK oder Unterschriftder Eltern ab.Immerwieder kommt es aber dennoch zu Streitigkeiten. Bei spätererUnzufriedenheit mit dem Ergebnis oder Motiv muss ein Tätowierernicht haften. Ebenso nicht, wenn der Kunde das frische Tattoo nichtsachgemäß gepflegt hat. Einer der führenden Rechtsspezialisten aufdiesem Gebiet ist Anwalt Urban Slamal aus Düsseldorf. Er arbeitetnicht nur fleißig an seinem Bodysuit, sondern auch immer wieder fürund mit Tätowierern, Studios und Tattoobedarfsproduzenten.

13/09/2016

R

1911 als Norman Keith Collins geboren, war Sailor Jerry eine Institutionin Tätowierkreisen. Er selbst lernte das Tätowieren in Alaska,seinerzeit noch ganz traditionell als Hand-Tap-Handwerk. Erst späterin Chigaco wurde er an der Tattoomaschine ausgebildet. Mit 19 Jahrenging er zur US-Navy. In der Zeit bei der Marine kam er viel in denasiatischen Raum, wo er vor allem, die in Traditionals noch heuteverbreiteten Bold Lines, also dicke Linien, kennenlernte. Inseinem späteren Wohnort auf Hawaii baute er seine Tattoofähigkeitenaus und entwickelte die ersten, farbigen Pigmente für Tätowierungen.Damit wurde er der erste Artist, der auch bunte Tattoos stechenkonnte. Außerdem war er der Erste, der Einmalnadeln undSterilisation verwendete. Sein bekanntester Schüler ist dieebenfalls zur Legende aufgestiegene Ed Hardy. Sailor Jerry war außerTätowierer auch Kapitän mit einem eigenen Dreimaster, auf demBootstouren anbot.SeinErbe lebt nicht nur im immer noch aktiven Sailor Jerry's OriginalTattoo Shop in Honolulu weiter, sondern auch in der von seinenNachfolgern gegründeten Sailor Jerry Ltd. Hierüber werden Kleiderund andere Gebrauchsgegenstände mit seinen Motiven vertrieben,einschließlich eines karibischen Rums, dessen Etikett einklassisches Sailor-Jerry-Pin-up zeigt. Jedes Jahr findet ihm zu Ehrenein großes Nachbarschaftsfest in Honolulu statt.

13/09/2016

S

Es dürfte die meist gestellte Frage in Tattooshops sein: „Tut das weh?“ Und die häufigsten Antworten sind entweder ein ironisches „Nicht doch“ oder ein ehrliches „Ja“. Und ja, Tätowieren verursacht Schmerzen. Egal bei wem, egal an welcher Stelle, egal wie groß das Motiv ist. Das Schmerzempfinden ist allerdings sehr subjektiv. Es gibt sogar Menschen, die aufgrund von genetischer Mutation überhaupt keine Schmerzen empfinden. Die sind aber in der deutlichen Minderheit. Eher variiert das Schmerzempfinden hinsichtlich der Stärke und Stelle.Einigen Menschen bereitet das Tätowieren an fleischigen Stellen mehr Schmerzen, als an Körperstellen, bei der nur wenig Fleisch zwischen Haut und Knochen ist. Anderen Menschen ergeht es genau umgekehrt. Bei einigen stellt sich nach einer gewissen Zeit eine Art Betäubung der Stelle ein und sie empfinden weniger Schmerzen, als beim Anfang des Tätowierens. Andere wiederum haben zunächst kaum bis wenig starke Schmerzen, die sich im Laufe der Tätowiersitzung steigern. Auch wie stark Tätowierte die Schmerzen empfinden ist völlig subjektiv und individuell.Die Frage, ob oder wie sehr Tätowieren weh tut, ist also völlig überflüssig. Eine Verletzung der Haut – und nichts anderes ist das Tätowieren aus rein biologischer Sicht – tut immer weh. Dem einen mehr, dem andern weniger. Und als wie stark man die Schmerzen empfindet kommt auf jeden Einzelnen an.Sende uns dein Schmerzen- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

29/12/2016

S

Zu Deutsch: Kratzer. Gemeint ist ein Tätowierer, der genau genommen gar keinerist. Scratcher sind oft Tätowierer, die das Handwerk nicht richtiggelernt haben, überschätzen sich selbst gerne und unterschätzenden Anspruch des Tätowierens. Die Folgen der Werke von Scratchernsind oft genug Gurken, Narben und Blowouts. Verursachtdadurch, dass Scratcher weder mit der Beschaffenheit der Hautvertraut sind, noch mit der Funktionsweise einer Tattoomaschine oderderen Handhabung. Abgesehen von den oft suboptimalen grafischenFähigkeiten, stechen sie ihre fragwürdigen Motive vorzugsweise zuflach oder zu tief in die Haut. Zu flachgestochene Tattoos kann ein guter Tätowierer durch ein Cover-upproblemlos retten. Denn in diesem Fall verblasst das „Werk“ desScratchers einfach nur. Sticht er aber zu tief, verursacht er Narbenund Blowouts. Die sehen nicht nur unschön aus, sondern sind imschlechtesten Fall auch nur noch schwer oder gar nicht mehr zuretten. Sende uns dein Scratcher- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

23/12/2016

S

Im Zuge des Heilungsprozesses eines neuen Tattoos entsteht nach einigen Tagen die sogenannte Silberhaut. Dabei handelt es sich um eine neue Schicht Epidermis, die die Tätowierung überzieht. Die frische Hautschicht hat einen leicht silbrigen Farbglanz und schützt die tätowierte Stelle vor Infektionen. Die Epidermis, also die oberste Hautschicht, erneuert sich regulär etwa alle vier Wochen. Beim Tätowieren wird dieser Regenerationsprozess beschleunigt. Nach etwa 3 bis 4 Tagen legt sich die neue Epidermisschicht in Form der Silberhaut über das neue Tattoo.Die Silberhaut hatzwei Nachteile für Tätowierte. Erstens verursacht sie oftmalsstarken Juckreiz, weil sie zweitens austrocknet und schuppt.Spätestens dann hilft auch kein Salben und Cremen mehr. Wenn dieSilberhaut anfängt zu jucken, fällt es oft schwer, nicht zukratzen. Leichte Schläge oder Reiben mit der Handfläche an derjuckenden Stelle können Abhilfe schaffen, wenn man es nicht mehrschafft, das Jucken zu ignorieren. Die teils farbigen, teils milchigweißen Hautschuppen fallen während des Heilungsprozesses vonalleine ab – kein Bettlaken, kein Handtuch, kein Shirt ist vorihnen sicher. Etwa 3 Mal bildet sich eine Silberhaut, bevor dasTattoo endgültig abgeheilt ist.Sende uns dein Silberhaut- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

29/12/2016

S

Die Bezeichnung Sleeve(engl. Ärmel) verwendet man für tätowierte Arme. Dabeiunterscheidet man zwischen einem Full-Sleeve und einem Half-Sleeve.Je nachdem, ob die Tätowierungen durch einen kurzen oderhochgekrempelten Hemdsärmel noch verdeckt werden können, in etwaalso Ellbogenhöhe, oder ob die Tätowierung am Handgelenk bzw. kurzdavor, in etwa dort, wo die Armbanduhr sitzt, abschließt. Ein Sleeveumschließt die Armfläche komplett. Eine einzelne Tätowierung aufder Schulter oder am Oberarm ist kein Sleeve.Dass man dabei von einemSleeve statt von einem Arm spricht hat tatsächlich die Möglichkeitzum Verdecken zur Ursache. In einigen Berufen ist es nicht gerngesehen oder gar verboten, seine Tätowierungen offen zu tragen. Daeignen sich besonders Half-Sleeves sehr gut. Weil sie eine noch rechtgroße, zusammenhängende Fläche bieten, die sich bei Bedarf im Büroaber leicht tarnen lässt.Wenn die Tätowierungenalso von einem langen Hemdsärmel verdeckt werden können, sprichtman entsprechend von einem Full-Sleeve. Wenn die Tätowierung untereinem kurzärmeligen Hemd verschwinden kann, von einem Half-Sleeve.Sleeves sind oft auch Konzepttätowierungen. Also entweder mehrereEinzeltattoos, die sich später zu einem großen Ganzen zusammenfügenoder ein zusammenhängendes Bild. #### Sleeve Infos ####Künstler: Pavel KrimStudio: Art Faktors Tattoostudio EssenFacebook: https://www.facebook.com/artfaktors/Homepage: www.artfaktors.deSende uns dein Sleeve an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

13/09/2016

S

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine einheitliche, gesetzliche Regelung überhygienische Standards in Tattoostudios. Dennoch ist es für seriöseShops völlig selbstverständlich, für Sterilität zu sorgen.Einmalnadeln sind längst die Norm. Desinfektionsspray zum Reinigender Ablagefläche von Tattoomaschine und Farbtöpfchen, sowie vonArmlehnen und Liegen ebenfalls. Ein gewissenhafter Tätowiererarbeitet auch nur mit Latex-Einmalhandschuhen. In vielen Studiossteht außerdem ein Ultraschallreinigungsgerät zur peniblenSäuberung aller Nicht-Einmal-Arbeitsgeräte. Längst gibt es aberauch Tattoomaschinen mit Einmalgriffstücken. In manchen Tattooshopssieht man Tätowierer auch mit Mundschutz arbeiten. Hund, Katze, Maushaben in einem sauberen Studio ebenfalls nichts zu suchen. Diegetroffenen Maßnahmen zur Sicherung der Sterilität sind auch einwichtiger Hinweis bei der Beurteilung eines Tattoostudios. Sende uns dein Sterilität- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

23/12/2016

S

Conventions bzw. Tattoo-Convention sind Veranstaltungen für Tätowierer undTattoofans. Die Tattoo-Convention im hessischen Frankfurt am Mainzählt zu den weltweit größten Tattoo-Messen. In der Regel findenConventions einmal jährlich statt. An gemieteten Ständen könnenTätowierer für sich und ihre Studios werben, stechen Kunden livevor Ort und können bei den oft stattfindenden Contests Jury undBesucher von ihrer Kunst überzeugen. Durch die Teilnahme an denConvention- Contests wurde schon so mancher Newcomer zum gefeiertenTätowierer. Die Contests werden in unterschiedlichen Disziplinendurchgeführt und sind nicht selten mit Geldbeträgen dotiert. Dieerste Tattoo-Convention wurde 1976 in Amerika abgehalten, organisiertvom North American Tattoo Club. Conventions waren von Anfang andarauf ausgelegt, die eingeschworende und oft für Außenstehendeundurchdringlich wirkende Tattoo-Community einem breiteren Publikumzugängig zu machen. Damit dienen Tattoo-Conventions nicht nur derEigenwerbung der ausstellenden Tätowierer, sondern auch demszene-internen Austausch und der Aufklärung der Öffentlichkeit.Conventions bieten neuen Stilen und Tattoo- Techniken, Maschinen-und Tinten- Herstellern genauso eine Plattform wie Studios undTätowierern von überall her. Hier geht es zum Tattoo Convention Kalender: https://tattoomagazin.de/tattoo-eventsFoto von: Mel PhotografieFanseite: Mel Photografie FacebookFoto: Tattoo Messe Braunschweig 10./11.09.2016

12/09/2016

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Tattoos nur beim Spezialisten entfernen lassen Was gestern noch schick war, nervt heute nur noch. Fast jeder Tattoo-Fankennt das und weiß aus Erfahrung: „Gut gemeint ist nicht immer gutgemacht.“ Das Leben ändert sich, die Liebe, der Job oder derGeschmack. Doch was, wenn das Tattoo oder einige Tattoos nicht mehrpassen oder Platz für neue gebraucht wird?Tattooentfernungist nicht gleich Tattooentfernung Esgibt viele Methoden, sich ungeliebte Tätowierungen entfernen zulassen. Manche klingen so schmerzhaft wie sie tatsächlich sind. Obchemisch mit Salben, Peelings oder Spritzen, operativ oder mechanischmit einem Schleifgerät – diese Verfahren haben eine Gemeinsamkeit:nur selten kommt man ohne Schmerzen und Narben davon. Natürlich kannes Gründe geben, warum ein Tattoo chirurgisch behandelt werden muss,zum Beispiel, wenn es chronisch entzündet ist. Ansonsten ist die Tattooentfernungmit Laser die Methode der Wahl. Wird sie von Profis ausgeführt, istsie zuverlässig, schmerzarm und narbenfrei. Man sollte sichgründlich über die Ausbildung der Anbieter informieren.Ameffektivsten mit LaserDieTattooentfernung mit dem Laser ist effektiv und mit den geringstenNebenwirkungen verbunden. Laserist hochenergetisches, gebündeltes Licht. Fährt der Lasertherapeutmit dem Spezialgerät über die Haut, werden die in der zweitenHautschicht eingelagerten Farbpartikel erhitzt. Sie schwingen undbrechen auf. So können winzige Pigmentteilchen über das Lymphsystemdes Körpers abtransportiert werden. Deshalb verblassen Tätowierungennach und nach. Weil der Laser-Impuls nur sehr kurz ist, regiert nurdie Tattoo-Tinte. Die umliegende Haut bleibt verschont.UnterschiedlicheWellen für unterschiedliche Farben JedeTattoo-Farbe reagiert auf eine spezielle Laser-Wellenlänge. Beibunten Tattoos kommen deshalb mehrere Laser zum Einsatz. Einsogenannter Nd-YAG-Laser eignet sich am besten für rot und schwarz.Diese Laser-Art wird auch in der Medizin eingesetzt. GrüneTätowierungen lassen sich am besten mit einem Rubin-Laser entfernen.Bei der Wahl des Tattooentfernungsstudios empfiehlt sich, unbedingtzu fragen, mit welchen Lasern gearbeitet wird. VerantwortungsvolleAnbieter beginnen keine Laserbehandlung, wenn sie nicht über diedafür erforderliche Technik verfügen. Nach einer eingängigenBeratung sollte eine Probehandlung erfolgen.Tattooentfernungerfordert Geduld Wielange es dauert, bevor ein Tattoo vollständig verschwunden ist,hängt von vielen Faktoren ab: von der Größe, vom Alter und von derFarbdichte. Die eigentliche Behandlung benötigt nur wenige Minuten,doch die Haut muss sich danach mehrere Wochen regenerieren. OhneGeduld und Zeit für diese Ruhephasen funktioniert es nicht. Dennobwohl die Tattooentfernung mit Laser die hautfreundlichste Varianteist, strengt sie das Gewebe an. Mindestens vier Wochen sollenzwischen den einzelnen Sitzungen beim Lasertherapeuten liegen. Um die„Verdauung der Farbpartikel“ durch den Körper zu unterstützen,kann man sowohl Maßnahmen der Hautpflege durchführen als auch dieErnährung auf die zusätzliche Belastung einstellen und eventuellgezielt entgifte. Anbieter ganzheitlicher Tattooentfernungeninformieren über die konkreten Möglichkeiten. Die in der Ananasenthaltenen Enzyme können der Haut beispielsweise beim Regenerierenhelfen. Ausalt mach neu und natürlich ist inWirdein altes Tattoo aufgehübscht, also für ein neues Motivvorbereitet, sprich man von Cover-up- Behandlungen. Dabei wird dieFarbintensität einer alten Tätowierung durch die Laserbehandlunggesenkt, damit der Tätowierer nach einer Ruhephase der behandeltenHautstelle das alte mit einem neuen Motiv überstechen kann. DieseBehandlungen sind weniger aufwändig als klassischeTattooentfernungen. Auch dünn gestochene Permanent Make-ups wieLipliner oder Lidstrich lassen sich in der Regel zügig entfernen.Das hängt jedoch immer von der individuellen Hautreaktion ab.Erfolgund Behandlungsdauer sind individuellJedesTattoo ist einzigartig. Pauschalprognosen verbieten sich daherabsolut. Wie viele Behandlungen bis zum völligen Verschwinden nötigsind, hängt vor allem von der zu entfernenden Tinte und der Qualitätder Tätowierung ab. Durchschnittlich sind sechs bis zwölf Termineerforderlich. Das Wissen und die Erfahrungen des Laserexpertenentscheiden über den Erfolg, sprich über eine schmerzarme,effektive und narbenfreie Tattooentfernung. BehandelteStellen können anschwellen und gerötet sein. Das ist normal.Kühlkissen lindern. Seriöse Tattooentferner klären auf, dass nachdem Laser-Kontakt die Haut vor Sonne geschützt werden muss. Jeweniger Sonnenkontakt, desto besser. Zudem darf nicht gekratzt werdenund es empfiehlt sich lockere Kleidung. Die Haut freut sich überfrische Luft und Schonung.Zehnmalso teuer wie ein TattooDiebittere Pille ist: ein Tattoo entfernen zu lassen, kostet ungefährzehnmal so viel wie eins stechen zu lassen. Krankenkassen zahlendiese Leistungen generell nicht. Tätowierungen sind Privatsache.DieKosten unterscheiden sich je nach dem, welchen Tattooentferner manwählt. Manche Anbieter rechnen nach der Größe des Tattoos ab,andere offerieren Paketpreise für mehrere Sitzungen. SeriöseBehandler schätzen die konkreten Kosten erst nach einerProbehandlung. Aufgrund ihrer Erfahrungen wissen sie, wie Haut undTinte auf den Laser reagieren. DenTattooentfernungsdienstleister auswählen – so geht’s1.Der erste Eindruck ist wichtig, genauso wie beim Tätowierer. Wiesind die hygienischen Bedingungen? Ist der Anbieter durch dasDeutsche Hygiene Institut zertifiziert?2. Bestehen Sie aufeinem Gesundheitscheck sowie einer ausführlichen, kostenlosenBeratung. Diese sollte auch eine freie Probebehandlung umfassen. 3.Überprüfen Sie Ausbildung und Erfahrung des Lasertherapeuten. Jeerfahrener desto besser, daher sind Spezialisten fürTattooentfernung anzuraten. 4. Welche Behandlungspaketewerden Ihnen angeboten? Gibt es ein Angebot für Pflegeprodukte fürdie Nachbehandlung? 5. Um unnötige Frustrationen zuvermeiden, erkundigen Sie sich vor Behandlungsbeginn, wie flexibelTerminvereinbarungen möglich sind. (dm)Wirempfehlen www.tattoolos.com

13/09/2016

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Seit dem Siegeszugder sozialen Netzwerke finden sich auch immer mehr Tattoofans insogenannten Gruppen zusammen. Dabei gibt es öffentliche Fangruppenund private, bei denen nur die Mitglieder die Posts der anderen sehenkönnen. In solchen Tattoo-Gruppen werden Themen rund umTätowierungen und das Tätowieren erörtert. Oder Bilder geteilt. Inder Regel von neuen Tattoos oder von Wunschmotiven. Hin und wiederaber auch von Gurken oder wenn bei der Heilung der TätowierungProbleme entstehen. Tattoo-Gruppensind also eine Möglichkeit für Tätowierte, sich mitGleichgesinnten auszutauschen oder Tattoo-Begeisterte kennenzulernen.Kontakte zu Studios lassen sich hier genauso gut knüpfen, wie sichStudioempfehlungen einholen lassen und um Rat gefragt werden kann. Zuden Facebook Tattoo-Gruppen, die mit die meisten aktiven Mitglieder haben, gehört auch die Tattoo-Magazin eigene Gruppe „Ja, ich bin tätowiert und ja, es geht nicht mehr weg“ (über 50.000 Mitglieder).Regelmäßigstellen die Mitglieder hier ihre neuesten Errungenschaften in derHaut vor und bewerten gegenseitig ihre Tattoos. Man kannvon Tattoo-Gruppen auf sozialen Netzwerken also auch als absoluterTattooneuling profitieren: Schnelle Expertentipps einholen oder einenguten Artist für Comic-Stil oder Realistics in der Nähe finden undsich von andern Tätowierten inspirieren lassen.

29/12/2016

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Mit der breiteren Akzeptanz von Tattoos rücken auch Tattoo-Models immer mehr ins Lichtder Öffentlichkeit. Grundvorraussetzung für ein Tattoo-Model istnatürlich, dass es tätowiert ist. Wobei ein Model mit einemMini-Tattoo an der Schulter sich noch nicht als Tattoo-Modelqualifiziert. Die Tätowierungen müssen gut sichtbar platziert undin ansprechender Größe und Qualität vorhanden sein.Ein Tattoo-Modelkann als Hostess gebucht werden oder für Shootings, Werbeclips undImage-Kampagnen. Sie arbeiten längst auch auf dem Laufsteg oderlassen sich für erotische Nischenmagazine ablichten. Anders als fürFashion-Models gelten für Tattoo-Models nicht zwingend die Standardszur Körpergröße und zum Brust-Taillen-Hüft-Verhältnis.Zu Deutschlandsbekanntesten weiblichen Tattoo-Models zählen zum Beispiel Makani Terror, Victoria van Violence oder Mel Riot. Tatsächlich sind dieDamen der Zunft weit bekannter, als ihre männlichen Kollegen.Dennoch gibt es auch in Deutschland eine handvoll männlicherTattoo-Models, die sich bereits einen Namen erarbeitet haben,darunter: Daniel Bamdad, Keno Weidner oder Ingo Kantorek.Cover Foto: Alexander Wedekind und Kristin JahnModel: Makani TerrorErste Modelagentur für tätowierte Frauen & Männer: www.TattooModels.comTattooModels Android App: Play StoreTattooModels iOS App: App Store

23/12/2016

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Die Tätowiermaschine ist das wesentliche Arbeitswerkzeug eines Tätowierers. Schon früh zeigten sich die Menschen erfindungsreich, wenn es darum ging, Farbe in die Haut zu bringen. Naturvölker benutzten Knochen oder Dornen und später selbstgeschmiedete Nadeln. Durch rhythmisches Klopfen wurde damit die Tinte eingebracht. Mittlerweile erleben traditionelle Tätowiermethoden sogar ein kleines Revival. Manche Tattoofans empfinden das Tätowieren mit einer traditionellen Tätowiernadel, die genau genommen ja keine Maschine ist, als angenehmer und schmerzloser.In Europaentstehen die meisten Tätowierungen jedoch mit einer Spulenmaschine.Einige Tätowierer greifen auch zur Rotarymaschine. Hauptsächlichkommt die allerdings für feine, dezidierte Motive bzw. Linien undSchattierungen zum Einsatz. Der Unterschied von der Rotary- zurSpulen-Tätowiermaschine ist der Antrieb und die Stiche pro Minute.Während die Rotary von einem kleinen Elektromotor angetrieben wird,funktioniert die Spulenmaschien per Magnetismus. Die elektrischeTätowiermaschine erlaubt bis zu 15.000 Nadelstiche pro Minute undvibriert weniger, als die magnetische Spulenmaschine. Diese schafftwiederum etwa 3.000 pro Minute und ist auch wesentlich lauter. Sieist es, die für den charakteristischen Sound verantwortlich ist, denviele aus ihrem Tattoostudio kennen. Qualitativ sind beideTattoomaschinen-Arten gleichwertig. Oft hängt die Wahl nach Spuleoder Rotary vom Stil oder Motiv ab bzw. davon, womit der Tätowiererpersönlich besser arbeiten kann.

29/12/2016

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Traditionals sind, wie es schon anklingt, traditionelle Tattoomotive. Der NameTraditionals ist vor allem im englischsprachigen Raum verbreitet,wird aber auch in Deutschland immer häufiger benutzt. In unserenGefilden hat sich allerdings eher die Bezeichnung Oldschooldurchgesetzt. Dabei meinen Traditionals oder Oldschool zwar diegleiche Sache, stehen aber gleichzeitig für bestimmte Motive, alsauch eine bestimmte Art, diese Motive in die Hautzu stechen.Charakteristischfür den Oldschoolstil sind dicke, schwarze Linien. Egal, ob dieTattoos nur schwarz oder farbig gestochen werden. Auffällig sind beiTraditionals außerdem die kräftigen Farben. Ein weiteresklassisches Element ist die Motivwahl. Hier wird derSeefahrertradition Tribut gezollt, weshalb besonders Anker,Schiffe, Kompasse, Schwalben, Pin-ups und Leuchttürme als typischeTraditionalmotive gelten. Diese Motive haben nicht nur für Seefahrer eine besondere Symbolik,sondern markieren auch in der modernen Zeit die Sehnsucht derMenschen nach einem Heimathafen (Anker) und Richtungsweisung(Leuchtturm), aber auch nach Abenteuer (Schiff) und Freiheit(Schwalben). Das mag mit ein Grund sein, warum Traditionals jedemTrend standhalten und die Gezeiten überdauern, aye!Sende uns dein Traditionals-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

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Tramp Stamp ist die englische Umschreibung für unser deutsches Arschgeweih.Hier wie dort ist nicht eindeutig zu belegen, woher die Begriffestammen. Die Amerikaner haben außer dem Klassiker Tramp Stamp auchnoch andere abwertende Namen für das besonders in denNeunzigerjahren populäre Tattoo, wie etwa Bulls-Eye oder Target. DerTramp Stamp ist aber mit Abstand der bekannteste und hat es sowohl imOriginal, als auch in der Übersetzung auch nach Deutschlandgeschafft. Tatsächlich gibt es immer wiederStudien, die herausgefunden haben wollen, dass zwischen Tattoos,besonders bei Trendmotiven,und höherer Risikobereitschaft eine Verbindung besteht. So geltentätowierte Menschen als sexuell aufgeschlossener und aktiver,trinken angeblich mehr und sind auch sonstigen Substanzen nichtabgeneigt. Möglich, dass sich aus solchen Vorurteilen und Studienheraus der Begriff des Tramp Stamp für das Steißbeintattooentwickelt hat. Zumal das Steißbeintattoo vor allemunter Frauen verbreitet war und oft auch entsprechend weiche,verspielte und verschnörkelte Motive, wie Tribals und Blumenrankengestochen wurden, die man eher mit weiblichen Attributen verknüpft.Das Klischee, dass Frauen mit Tramp Stamp leichter „rumzukriegen“sind, hält sich hartnäckig und hat so manches Arschgeweih umJahrzehnte überlebt.Sende uns dein Tramp-Stamp -Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

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In einer Zeit, in der jedweder künstlerische Ansatz sich schon lange als Tattooumsetzen lässt, kam man seinerzeit im Buena Vista Tattoo Club inWürzburg auf die Idee, den Realistic-Trash-Polka-Stil zu erfinden.Wie ein Lauffeuer verbreitete sich dieser grafisch hochqualitativeund künstlerisch anspruchsvolle Stil, der meist kurz „Trash Polka“genannt wird, von dort aus um die Welt. Zu denauffälligsten Elemente des Trash Polka zählt ganz klar diereduzierte Farbgebung in Schwarz, Grau und Rot. Abstrakte Designs inVerbindung mit realistischen Motiven sind ein weiterer Schlüsselpunktdes Trash Polka. Hin und wieder werden die Tattoos durch Letteringsin Schreibmaschinenschriftart ergänzt. BeimTrash Polka trifft Minimalistisches auf Derbes, Feines auf Wildes,Lineares auf Chaotisches. Trotzdem ergibt ein Trash-Polka-Tattooimmer ein harmonisches Ganzes. Es handelt sich hier um einen nochrecht jungen Tattoostil,der sich besonders für großflächigere Motive anbietet. DieIntegration von Symbolen und Letterings macht Trash Polka zu einemgleichzeitig flexiblen, dennoch aber feststehenden Stil. Sende uns dein Trash-Polka -Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

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Oder auch: Trendmotive. Dabei handelt es sich um Tätowierungen, die besondershäufig von Kunden verlangt werden. In den Neunzigerjahren waren zumBeispiel Indianderhäuptlinge und Tribals besonders gefragte Motive.Trendtattoos, von Tätowierern gerne auch als Brot-und-Butter-Tattoosbezeichnet, lassen nur wenig Variation und Eigenständigkeit bei denDesigns zu. Oft sind auch die Körperstellen, an denen die Tattoosgestochen werden, die gleichen.Immer öfterweigern sich Tattoostudios mittlerweile Trendtattoos zu stechen, weildem Motiv und der Tätowierung selbst die Individualität verlorengeht, wenn es zu oft in der gleichen Form gestochen wird. Vielen gehtes dabei aber auch um die künstlerische Integrität und den Anspruchan das eigene Können.Zu denbekanntesten Trendmotiven gehören neben dem inzwischen alsArschgeweih verschrienen Steißbeintribalauch chinesische Schriftzeichen, (nautische) Sterne, Löwenzahnmotiveund die Unendlichkeitsschleife. Kurz aufflammende Mainstreammotive,wie ein Shhhh-Schriftzug oder ein Schnurrbart auf der Fingerseitesind meist weniger langlebige Trends.Sende uns dein Trend-Tattoo an: tattoos@tattoomagazin.de(Name // Statement zum Tattoo // Künstler // Studio)

12/09/2016

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Vorurteile begegnen starktätowierten Menschen in nahezu allen Kulturen. In Asien sind Tattoosaufgrund ihrer Verbindung in kriminelle Milieus verpönt. In Europawaren sie lange mit der nicht selten räuberischen Seefahrtassoziiert, später nutze die Punk-Bewegung sie zur sichtbarenAbgrenzung vom Establishment. Den Wenigsten ist bekannt, dass Tattoosauch in Adelskreisen verbreitet waren. In Amerika waren Tattoos,allen voran großflächige wie Bodysleeves, Bestandteil vonWanderzirkussen und fahrendem Volk. Hier wie da also galtenTätowierungen außerhalb ihrer angestammten Verbreitungsgebiete inder Südsee und Ozeanien bzw. den Regenwäldern als ein Symbol fürgesellschaftlich Aussätzige. Diese Vorurteile halten sichhartnäckig, beginnen durch die zunehmende Beliebtheit von Tattoosund ihrer unübersehbaren Verbreitung aber langsam aufzubrechen.Zahlreiche Medienproduktionen helfen außerdem dabei, langsam einanderes Bild von Tätowierten zu zeichnen. In vielen Berufen, vorallem solchen mit viel Kundenkontakt, sind sichtbare Tattoos aberimmer noch unerwünscht.Sende uns dein Vorurteile Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

13/09/2016

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Bei einem guten und gefragten Tätowierer kann es schon mal sein, dassKunden mehrere Monate oder sogar Jahre auf einen Termin wartenmüssen. Die sogenannten Walk-ins sind das Kontrastprogramm zuTerminvereinbarungen. „Walk in“ bedeutet „reinlaufen“. Undgenau das ist das Prinzip dahinter: Der Kunde kann einfach insTattoostudio laufen, sich ein Motiv aussuchen und direkt stechenlassen. Besonders häufig werden Walk-ins in Amerika praktiziert,werden aber mit der Zeit auch in Deutschland geläufiger. Meistensderart, dass Tattoostudios einen bestimmten Wochentag ausschließlichfür Walk-ins reserviert haben. BeiWalk-ins gilt grundsätzlich: First come, first serve. Aberselbstverständlich eigenen sich solche unterminierten Tattoosessionsnicht für großflächige oder komplizierte Motive. In der Regelwerden bei Walk-ins deshalb nur schlichte bzw. kleine Motiveangenommen, die keiner weiteren Ausarbeitung bedürfen und ohne großeVorbereitung umgesetzt werden können. Hin und wieder werbenTattoostudios für ihre Walk-in-Tage auch mit sogenannten Wannados,die sie bereits im Vorfeld entworfen haben und direkt realisierenkönnen. Sende uns dein Walk-In Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

12/09/2016

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Als Wannado bezeichnen Tätowierer gerne Motive, die sie nicht gezielt für einenKunden erstellt haben. Zeichnungen, die nicht im Auftrag entstehensind für den Tätowierer Übung und Aushängeschild zugleich. Erkann die Motive im Studio gut sichtbar an der Wand oder in Ordnernplatzieren. Sie können Inspiration sein für Kunden und ihm einenEindruck des jeweiligen Tätowierstils vermitteln. Oder eben direktals Motiv ausgewählt werden. Tätowierer nutzen Wannados auch zuWerbezwecken auf Social-Media-Kanälen und suchen damit gezielt nachKunden, denen das Motiv gefällt. Unter Umständen kann dieAusarbeitung des Motivs noch ein bisschen angepasst werden. Wannado leitetsich aus dem Englischen „wanna“, einer umgangssprachlichenKontraktion von „want“ und „to“, wollen / mögen, und „do“,tun / machen, ab. Das resultierende Schmelzwort Wannado bedeutet alsoso viel wie „Will ich machen“. Warum es sich längst in dendeutschen Sprachgebrauch eingebürgert hat, dürfte anhand derumständlichen, deutschen Formulierung, klar sein. Ein Wannado istalso ein Motiv, das der Tätowierer initiativ entworfen hat und gernestechen will. Sende uns dein Wannado- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de

23/12/2016

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STUDIO-ANZEIGE

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