TATTOO LEXIKON

23/12/2016
Blowout


Details

Ein sogenannter Blowout ist ein ungewollter Farbverlauf, der unschöne Schatten am Tattoo verursacht. Anders als bewusste Schattierungen, ist ein Blowout nicht an Form und Perspektive des Motivs orientiert. Für das Auftreten von Blowouts gibt es verschiedene Ursachen, wie etwa die Beschaffung des Gewebes. Hauptverantwortlich für die unschönen Schatten ist aber dennoch der Tätowierer. So treten Blowouts vor allem dann auf, wenn der Inker sein Handwerk nicht versteht (s. auch „Scratcher“). Denn sie sind hauptsächlich Resultat zu tief gestochener Tattoos.


Beim Tätowieren darf die Nadel nur maximal bis in die Dermis eintreten. Erreicht sie diese nicht, verblasst das Tattoo innerhalb weniger Wochen merklich. Denn die Hautschicht oberhalb der Dermis erneuert sich regelmäßig. Tritt die Nadel hingegen zu tief ins Gewebe ein, verursacht sie neben unschöner, gewölbter Narben unter Umständen auch Blowouts. Denn in den tieferen Hautschichten kann die Farbe ungehindert verlaufen. Wie groß ein Blowout wird ist daher nicht vorhersehbar. Oft werden sie ohnehin erst innerhalb von 24-48 Stunden nach dem Stechen sichtbar.


Ein guter Tätowierer verursacht auch bei schwachem Bindegewebe keine Blowouts. Die Farbschatten können nicht rückgängig gemacht, sondern maximal später durch ein Cover-up verdeckt werden. Oder durch eine weitere Ausarbeitung des ursprünglichen Motivs.  


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