TATTOO LEXIKON

29/12/2016
Emla


Details

Emla ist der Name einer Salbe, die betäubt. Bei Tätowierern ist das Lokalanästhetikum umstritten. Das liegt darin, dass die Betäubungssalbe zur Anwendung auf gesunder Haut gedacht ist. Wird im Zuge des Tätowierens die Haut verletzt, können Reste der aufgetragenen Salbe in die Haut oder in den Blutkreislauf eindringen. Wenngleich keine Zahlen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko belegen, raten die meisten Tätowierer vom Gebrauch der Salbe ab.


Vor allem Tattoo-Neulinge haben oft Angst vor Schmerzen beim Stechen. Dennoch sollten Betäubungscremes wie Emla-Salbe nur in Absprache mit dem Tätowierer verwendet werden. Einige berichten davon, dass die Salbe die Hautstruktur verändert. Das kann im schlimmsten Fall zu einem verzerrten Tattoo führen. Anwender selbst erzählen oft, dass die Wirkzeit der Betäubungssalbe sehr kurz ist und die Schmerzen danach umso schlimmer sind.


Manche Tätowierte oder Tätowierer greifen auf Emla oder ähnliche Produkte zurück, wenn die Tattoo-Sitzung lange andauert, um die letzten Minuten des Tätowierens erträglicher zu machen. Die meisten allerdings halten nichts bis wenig von der Salbe, die der ein oder andere Arzt Männern empfiehlt, um vorzeitigen Samenerguss zu vermeiden. Am Ende gehört der Schmerz zum Tätowieren dazu und wird zumeist ohnehin überschätzt.


Sende uns dein Emla- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de




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