TATTOO LEXIKON

23/12/2016
Gurke


Details

Es gibt sie in groß, in klein, in saftigem Flaschengrün oder in Essig eingelegt. Manche tragen sie aber auch auf der Haut. Die Gurke. Als Gurke bezeichnet man schlecht umgesetzte Tattoos. Tätowierungen also, bei denen zu oberflächlich oder zu tief gestochen wurde. Tätowierungen, die sowohl in grafisch-künstlerischer, als auch in handwerklicher Hinsicht von purer Selbstüberschätzung des Tätowierers zeugen. Hin und wieder aber auch Tätowierungen, die verblasst und verlaufen oder ausgefranst sind.


Wann genau die Gurke zum Symbol für schlecht gestochene Tattoos geworden ist, ist nicht belegt. Belegt ist aber, dass Gurken ihre Träger bisweilen schwer belasten können. Mit einer Jugendsünde irgendwo am Knöchel kann man noch leben, ihr sogar was Witziges abgewinnen. Aber wenn es sich um ein großes Tattoo handelt, das nicht so eben zu verdecken ist, ist eine Gurke mindestens ein Ärgernis. Wie überall gibt es eben auch unter Tätowierern schwarze Schafe. Der Leidtragende ist dann der Kunde.


(siehe auch „Cover-up“ & „Scratcher“)



Sende uns deine  Gurke an: tattoos@tattoomagazin.de

(Statement zum Tattoo)




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