TATTOO LEXIKON

23/12/2016
Pflege


Details

Wer sich ein Tattoo stechen lässt und möglichst lange Freude daran haben will, sollte die Pflegehinweise seines Tätowierers beachten. Diese weichen von Studio zu Studio ein bisschen ab. Grundsätzlich kann man sich als Faustregel sehr gut an der eigenen Wundheilung und der Sensibilität der Haut orientieren. Grundsätzlich trockenere und sensiblere Haut braucht nach dem Tätowieren unter Umständen mehr Pflege. Auch die Körperstelle und die Größe der Tätowierung haben Einfluss auf die Pflegeintensität.


Kleine Tätowierungen an unproblematischen Stellen heilen meist ohne größeres Zutun ab. Grundhygiene vorausgesetzt. Es gilt aber bei Tätowierungen aller Art, dass es sich nun einmal um eine Wunde, eine Verletzung der Haut handelt. Der Körper reagiert darauf und setzt sein Immunsystem in Gang. Auch deshalb kann man nach längeren Sitzungen schon mal körperlich schlapp sein. Hin und wieder kann es passieren, dass das System die Farbpartikel als Fremdkörper und Eindringlinge abstoßen will. Die Folge können Entzündungen sein. Deshalb ist gute Pflege von Tattoos unerlässlich.


Eine Wundsalbe sollte zumindest in den ersten drei Tagen regelmäßig aufgetragen werden. Vor dem Einsalben sollte das Tattoo mit lauwarmem Wasser ohne Seife vorsichtig abgewaschen werden. Um Flecken von Farbresten und Wundsekret an der Kleidung zu vermeiden, kann man die ersten Tage nach dem Eincremen Frischhaltefolie über die Tätowierung wickeln. Besser ist es aber, das frische Tattoo so viel wie möglich offen zu tragen. An der Luft heilen oberflächliche Hautverletzungen besser. Als solche sollte eine Tätowierung nach dem Stechen betrachtet werden. Und entsprechend gepflegt.


s.a. Heilung



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