TATTOO LEXIKON

29/12/2016
Silberhaut


Details

Im Zuge des Heilungsprozesses eines neuen Tattoos entsteht nach einigen Tagen die sogenannte Silberhaut. Dabei handelt es sich um eine neue Schicht Epidermis, die die Tätowierung überzieht. Die frische Hautschicht hat einen leicht silbrigen Farbglanz und schützt die tätowierte Stelle vor Infektionen. Die Epidermis, also die oberste Hautschicht, erneuert sich regulär etwa alle vier Wochen. Beim Tätowieren wird dieser Regenerationsprozess beschleunigt. Nach etwa 3 bis 4 Tagen legt sich die neue Epidermisschicht in Form der Silberhaut über das neue Tattoo.


Die Silberhaut hat zwei Nachteile für Tätowierte. Erstens verursacht sie oftmals starken Juckreiz, weil sie zweitens austrocknet und schuppt. Spätestens dann hilft auch kein Salben und Cremen mehr. Wenn die Silberhaut anfängt zu jucken, fällt es oft schwer, nicht zu kratzen. Leichte Schläge oder Reiben mit der Handfläche an der juckenden Stelle können Abhilfe schaffen, wenn man es nicht mehr schafft, das Jucken zu ignorieren. Die teils farbigen, teils milchig weißen Hautschuppen fallen während des Heilungsprozesses von alleine ab – kein Bettlaken, kein Handtuch, kein Shirt ist vor ihnen sicher. Etwa 3 Mal bildet sich eine Silberhaut, bevor das Tattoo endgültig abgeheilt ist.


Sende uns dein Silberhaut- Foto an: tattoos@tattoomagazin.de



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