TATTOO LEXIKON

29/12/2016
Tattoomaschine


Details

Die Tätowiermaschine ist das wesentliche Arbeitswerkzeug eines Tätowierers. Schon früh zeigten sich die Menschen erfindungsreich, wenn es darum ging, Farbe in die Haut zu bringen. Naturvölker benutzten Knochen oder Dornen und später selbstgeschmiedete Nadeln. Durch rhythmisches Klopfen wurde damit die Tinte eingebracht. Mittlerweile erleben traditionelle Tätowiermethoden sogar ein kleines Revival. Manche Tattoofans empfinden das Tätowieren mit einer traditionellen Tätowiernadel, die genau genommen ja keine Maschine ist, als angenehmer und schmerzloser.


In Europa entstehen die meisten Tätowierungen jedoch mit einer Spulenmaschine. Einige Tätowierer greifen auch zur Rotarymaschine. Hauptsächlich kommt die allerdings für feine, dezidierte Motive bzw. Linien und Schattierungen zum Einsatz. Der Unterschied von der Rotary- zur Spulen-Tätowiermaschine ist der Antrieb und die Stiche pro Minute. Während die Rotary von einem kleinen Elektromotor angetrieben wird, funktioniert die Spulenmaschien per Magnetismus.


Die elektrische Tätowiermaschine erlaubt bis zu 15.000 Nadelstiche pro Minute und vibriert weniger, als die magnetische Spulenmaschine. Diese schafft wiederum etwa 3.000 pro Minute und ist auch wesentlich lauter. Sie ist es, die für den charakteristischen Sound verantwortlich ist, den viele aus ihrem Tattoostudio kennen. Qualitativ sind beide Tattoomaschinen-Arten gleichwertig. Oft hängt die Wahl nach Spule oder Rotary vom Stil oder Motiv ab bzw. davon, womit der Tätowierer persönlich besser arbeiten kann.



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